Das hat mir geholfen, eine Position zu finden. Unsere Strategie:
Entscheidung: Zulassen mit Dokumentation
Was wir tun:
- Die meisten KI-Crawler zulassen für Sichtbarkeitsvorteile
- Trainingscrawler gezielt blockieren, wo möglich (GPTBot, CCBot)
- Zitierungs-Crawler erlauben (PerplexityBot, ChatGPT-User)
- Alles dokumentieren für potenzielle spätere Ansprüche
- Verlagskoalitionen beitreten für kollektive Durchsetzung
So argumentiere ich gegenüber der Geschäftsleitung:
“Die rechtliche Lage ist wirklich unsicher. Weder Blockieren noch Zulassen bieten klaren Rechtsschutz. Da unser Geschäftsmodell auf Reichweite basiert, empfehlen wir, die KI-Sichtbarkeit zu erhalten und gleichzeitig:
- KI-Nutzung unserer Inhalte zu dokumentieren
- An Branchengemeinschaften teilzunehmen
- Trainings-spezifische Crawler nach Möglichkeit zu blockieren
- Rechtliche Entwicklungen zur strategischen Anpassung zu beobachten”
Für meine Anwälte:
Das gibt Anwalt A die Blockierung/Dokumentation, die er will, und Anwalt B die Sichtbarkeit/Pragmatik, die er empfiehlt.
Zentrale Erkenntnis:
Das ist keine Urheberrechtsstrategie – es ist eine Geschäftsstrategie, die die Unsicherheit beim Urheberrecht anerkennt. Wir optimieren das, was wir steuern können (Sichtbarkeit), und bewahren Optionen für das, was wir nicht steuern können (rechtliche Ergebnisse).
Danke für die praxisnahen Perspektiven.