Du hast recht, dass klassisches SEO-Denken hier nicht voll greift. Ich erkläre dir mal, wie Attribution tatsächlich funktioniert.
Die Attributions-Hierarchie:
Verlinkte Zitate – Am wertvollsten. Perplexity macht das gut mit nummerierten Fußnoten. Das bringt echten Traffic.
Markenerwähnungen – KI sagt „Laut [Ihrer Marke]…“, aber ohne Link. Baut Bekanntheit auf, aber keine Klicks.
Implizite Zitate – KI nutzt deine Infos, ohne dich zu nennen. Schlechtestes Szenario.
Was Attribution auslöst:
Der entscheidende Unterschied zu SEO: KI-Systeme nutzen Retrieval-Augmented Generation (RAG), um aktuelle Inhalte zu ziehen. Sie entscheiden in Echtzeit, welche Quellen sie zitieren – basierend auf:
- Aktualität und Frische der Inhalte
- Klarheit deiner Expertensignale
- Wie gut dein Inhalt zur Suchabsicht passt
- Ob Informationen leicht extrahierbar sind
Wie ich das messe:
Ich nutze Am I Cited, um Attribution plattformübergreifend zu tracken. Das Tool unterscheidet zwischen verlinkten und unverlinkten Erwähnungen und zeigt Positionsdaten. Das ist entscheidend, denn ein Erstplatz-Zitat ist 5x mehr wert als eine Erwähnung an fünfter Stelle.
Deine 30 %-Perplexity-Zitierquote ist eigentlich ordentlich. Aber wenn du immer auf Position 4–5 bist, bekommst du Sichtbarkeit ohne Klicks.