Hier ein IP-Anwalt, der diese Fälle aufmerksam verfolgt.
Die rechtliche Landschaft ändert sich schnell:
Der Anthropic-Vergleich über 1,5 Milliarden Dollar (Bartz v. Anthropic) ist die größte Urheberrechtsentschädigung in der US-Geschichte. Etwa 500.000 Werke wurden mit jeweils rund 3.000 Dollar vergütet. Das ist pro Stück nicht viel, aber es zeigt, dass Gerichte echte Strafen verhängen.
Was das Copyright Office sagt:
Der Bericht vom Mai 2025 war entscheidend. Das Fazit:
- Die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke zum Training von KI kann eine Urheberrechtsverletzung sein
- Fair Use gilt nicht automatisch für das KI-Training
- Die Hauptfrage ist, ob KI-Ausgaben mit den Originalwerken konkurrieren
Für einzelne Kreative:
Sie haben mehr Einfluss, als Sie denken. Dokumentieren Sie alles – wann Sie veröffentlicht haben, welche Plattformen Ihre Inhalte genutzt haben. Überlegen Sie, kollektiven Lizenzorganisationen beizutreten, die sich speziell für KI-Rechte bilden.
Das Urteil des deutschen Gerichts gegen OpenAI wegen des Trainings mit lizenzierter Musik zeigt, dass das kein reines US-Thema ist. Der internationale Druck nimmt zu.