Sind Backlinks für die KI-Suche noch relevant? Kompletter Leitfaden für 2025

Sind Backlinks für die KI-Suche noch relevant? Kompletter Leitfaden für 2025

Sind Backlinks für die KI-Suche noch relevant?

Ja, Backlinks bleiben entscheidend für die Sichtbarkeit in der KI-Suche, doch ihre Rolle hat sich weiterentwickelt. Qualität und Autorität sind heute viel wichtiger als Quantität. Hochwertige Backlinks von autoritativen Quellen helfen KI-Systemen, vertrauenswürdige Inhalte zu identifizieren, während Markenerwähnungen und Ko-Zitationen ebenso wichtig für die Sichtbarkeit in der KI geworden sind.

Backlinks bleiben grundsätzlich wichtig für die Sichtbarkeit in der KI-Suche, aber ihre Funktion hat sich im Zeitalter der generativen KI deutlich verändert. Aktuelle umfassende Studien, die 1.000 Domains auf fünf großen KI-Plattformen – ChatGPT, ChatGPT mit Suche, Gemini, Googles KI-Überblicke und Perplexity – analysieren, zeigen, dass Qualität und Autorität exponentiell wichtiger sind als bloßes Volumen. Das traditionelle Linkbuilding-Prinzip, möglichst viele Backlinks zu sammeln, ist veraltet. KI-Systeme bewerten Backlinks heute im breiteren Kontext von Domain-Autorität, Inhaltsqualität und Vertrauenssignalen, die bestimmen, ob Ihre Marke in KI-generierten Antworten zitiert wird.

Dieser Wandel spiegelt die grundlegenden Unterschiede zwischen KI-Systemen und klassischen Suchmaschinen wider. Während Googles PageRank-Algorithmus Backlinks seit über zwanzig Jahren als zentrales Rankingsignal verwendet, beurteilen KI-Sprachmodelle Autorität anders. Backlinks werden hier nicht nur als Vertrauensvoten, sondern als Glaubwürdigkeitsindikatoren analysiert, die helfen, autoritative, fachlich fundierte Inhalte von minderwertigem Material zu unterscheiden. Diese Unterscheidung ist entscheidend, da KI-Systeme bei ihren Antworten zunehmend Wert auf Genauigkeit und Zuverlässigkeit legen.

Das Autoritäts-Schwellenwert-Phänomen verstehen

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aktueller KI-Suchforschung ist der Schwellenwert-Effekt bei der Auswirkung von Backlinks auf die KI-Sichtbarkeit. Das bedeutet, dass schrittweise Verbesserungen Ihres Backlink-Profils keine proportionalen Zuwächse an KI-Zitierungen bringen. Stattdessen treten echte Sichtbarkeitssteigerungen erst auf, wenn Ihre Domain in höhere Autoritätsbereiche aufsteigt. Domains mit stärkerer Backlink-Autorität – gemessen etwa am Authority Score, der die Qualität der Backlinks, Vielfalt der verweisenden Domains, organischen Traffic der Linkquellen und Spam-Signale berücksichtigt – werden deutlich häufiger in KI-generierten Antworten genannt.

Die Daten zeigen ein klares Muster: Domains mit Authority Scores unter bestimmten Schwellenwerten erhalten kaum KI-Erwähnungen; sobald sie jedoch in höhere Autoritätsbereiche vordringen, verdoppeln oder verdreifachen sich die Zitierungen nahezu. Dieser Schwellenwert-Effekt bedeutet, dass Ihre Linkbuilding-Strategie darauf ausgerichtet sein sollte, Autoritätsplateaus zu durchbrechen, statt sich auf inkrementelle Zuwächse zu konzentrieren. Eine Website mit 100 hochwertigen Backlinks von autoritativen Quellen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich mehr KI-Sichtbarkeit erreichen als eine mit 1.000 minderwertigen Links. Das stellt einen grundlegenden Wandel gegenüber traditionellem SEO dar, bei dem die reine Menge der Links zumindest noch eine gewisse Rolle spielte.

Eine Analyse von 129.000 einzigartigen Domains auf 216.524 Seiten zeigt, dass die Anzahl der verweisenden Domains der stärkste Prädiktor für KI-Zitierungen ist. Dieser Wert misst jedoch Vielfalt und Qualität, nicht die reine Menge. Websites mit bis zu 2.500 verweisenden Domains erhielten durchschnittlich 1,6 bis 1,8 Zitierungen, während solche mit über 350.000 verweisenden Domains im Schnitt 8,4 Zitierungen erzielten. Besonders markant war ein Schwellenwert bei 32.000 verweisenden Domains, wo die Zitierungen von 2,9 auf 5,6 nahezu verdoppelt wurden.

Entscheidend ist: Verweisende Domains (also die Anzahl der einzigartigen Websites, die auf Sie verlinken) sind viel wichtiger als die Gesamtzahl aller Backlinks. Ein einziger hochwertiger Backlink von einer autoritativen, thematisch passenden Quelle wiegt deutlich mehr als Dutzende Links von irrelevanten oder schwachen Seiten. Domain-Trust-Werte zeigen ähnliche Muster: Seiten mit Scores von 97-100 erzielten im Schnitt 8,4 Zitierungen, während Seiten unter 43 nur auf 1,6 kamen. Die Forschung zeigt außerdem, dass Page Trust weniger ins Gewicht fällt als Domain-Trust – ein Hinweis darauf, dass KI-Systeme bei der Auswahl von Zitaten die Gesamt-Autorität der Domain höher gewichten als einzelne Seitenmetriken.

AutoritätsstufeVerweisende DomainsDurchschnittliche KI-ZitierungenWachstum der Zitierungen
Geringe AutoritätUnter 1001,2Basiswert
Aufstrebende Autorität100-1.0001,8+50%
Etablierte Autorität1.000-10.0002,9+142%
Hohe Autorität10.000-50.0005,6+367%
Top-Autorität50.000+8,4+600%

Eine unerwartete Erkenntnis aus der KI-Suchforschung stellt die klassische SEO-Logik infrage: Nofollow-Links haben fast denselben Einfluss auf die KI-Sichtbarkeit wie Follow-Links. Im Vergleich zeigten beide Linktypen nahezu identische Korrelationen mit KI-Erwähnungen. Follow-Links wiesen eine Pearson-Korrelation von 0,334 und eine Spearman-Korrelation von 0,504 auf, während Nofollow-Links Werte von 0,340 bzw. 0,509 erreichten. Das legt nahe, dass KI-Modelle beide Linktypen ähnlich bewerten, wenn es um Autorität und Sichtbarkeit geht.

Dieser Wandel spiegelt wider, wie KI-Systeme Links anders beurteilen als klassische Suchmaschinen. Seit Google Nofollow ab 2020 als Hinweis und nicht mehr als Direktive behandelt, folgen KI-Systeme diesem Ansatz. Ein Nofollow-Link von einer hochautoritativen Seite wie Wikipedia, Reddit oder einer großen Nachrichtenplattform kann genauso viel Glaubwürdigkeit signalisieren wie ein Follow-Link. Die Gewichtung variiert leicht zwischen den Plattformen – Gemini und ChatGPT bevorzugen Nofollow-Links etwas mehr, während Google KI-Überblicke und Perplexity eher Follow-Links bevorzugen – insgesamt zeigt sich aber: Der Linktyp ist weit weniger entscheidend als die Autorität und Relevanz der Quelle.

Studien zeigen, dass bildbasierte Backlinks häufig bessere KI-Sichtbarkeit bringen als Textlinks, vor allem, sobald eine Domain eine gewisse Grundautorität erreicht hat. Im Vergleich zu Textlinks wiesen Bildlinks stärkere Korrelationen mit KI-Zitierungen auf: Pearson-Korrelation 0,415 bei Bildlinks gegenüber 0,334 bei Textlinks, Spearman-Korrelation 0,538 zu 0,472. Der Vorteil wird mit steigender Autorität noch deutlicher.

Der Vorteil von Bildlinks zeigt sich, sobald eine Seite eine gewisse Grundautorität aufgebaut hat. Ab mittlerer Autorität aufwärts verstärkt sich der Zusammenhang und erreicht an der Spitze seinen Höhepunkt, während Seiten mit niedriger Autorität kaum von Bildlinks profitieren. Das legt nahe, dass KI-Systeme Bilder als zuverlässige Referenzsignale erkennen, insbesondere wenn sie von etablierten, vertrauenswürdigen Quellen stammen. Perplexity und ChatGPT Search zeigen den stärksten Zusammenhang zwischen Bild-Backlinks und KI-Sichtbarkeit, gefolgt von ChatGPT und Gemini; Google KI-Überblicke zeigt die schwächste, aber immer noch spürbare Verbindung. Das spricht dafür, dass die Erstellung teilbarer visueller Assets – Infografiken, Diagramme, Datenvisualisierungen, Produktbilder – eine unterschätzte Chance darstellt, um hochwertige Backlinks und damit KI-Sichtbarkeit zu erzielen.

Wie KI-Systeme Quellen für Zitate auswählen

Zu verstehen, wie KI-Systeme entscheiden, was sie zitieren, ist entscheidend für Ihre Backlink-Strategie. KI-Systeme bewerten Links nicht einfach nach Ranking wie Google; sie bauen Antworten, indem sie Quellen auswählen, die sie als glaubwürdig und relevant einstufen. Google KI-Überblicke und Gemini bedienen sich des Google-Index und priorisieren Inhalte mit starken E-E-A-T-Signalen (Expertise, Erfahrung, Autorität, Vertrauenswürdigkeit); über 50 % der in KI-Überblicken zitierten Links stammen von hochautoritativen Domains. ChatGPT kombiniert Wissen aus seinem Trainingsdatensatz mit Bing-Suchergebnissen im Browsing-Modus und bevorzugt Wikipedia, Expertenblogs und Branchenpublikationen. Perplexity zieht es zu Experten- und Spezialquellen: Analysen, Bewertungsplattformen wie NerdWallet oder Investopedia sowie branchenspezifische Ressourcen.

Eine wichtige Erkenntnis aus der Analyse von 75.000 Marken: 75 % der in Googles KI-Überblicken zitierten Seiten ranken unter den Top 12 der organischen Ergebnisse. Das führt zu einem starken Feedback-Loop: Ein solides Backlink-Profil verbessert das organische Ranking, was wiederum die Chance auf KI-Zitate erhöht. Das belegt, dass klassische SEO-Grundlagen weiterhin für KI-Sichtbarkeit relevant sind. Der Auswahlprozess geht jedoch über die reine Ranking-Position hinaus. KI-Systeme berücksichtigen auch Wiederholung und Kontext – eine einzelne Erwähnung genügt selten. LLMs zitieren Marken und Quellen häufiger, die in vertrauenswürdigen Kontexten regelmäßig auftreten, von Vergleichsartikeln über Branchenanalysen bis hin zu Reddit-Diskussionen. Ko-Zitationen verstärken diesen Effekt: Wer regelmäßig zusammen mit Wettbewerbern oder branchenspezifischen Keywords genannt wird, wird von der KI als relevant für diesen Bereich eingeordnet.

Markenerwähnungen und Ko-Zitationen: Die neuen Autoritätssignale

Auch wenn Backlinks wichtig bleiben, sind Markenerwähnungen und Ko-Zitationen für die KI-Sichtbarkeit ebenso wertvoll geworden. Eine Ahrefs-Studie mit 75.000 Marken ergab, dass Markenerwähnungen stärker mit der KI-Sichtbarkeit korrelieren als Backlinks allein (0,664 vs. 0,218). Das bedeutet nicht, dass Backlinks unwichtiger geworden sind – vielmehr bewerten KI-Systeme Autorität anhand mehrerer, zusammenwirkender Signale. Eine Marke, die regelmäßig in vertrauenswürdigen Quellen – von Vergleichsartikeln über Branchenberichte, Foren bis zu Bewertungsplattformen – erwähnt wird, signalisiert der KI Relevanz und Vertrauenswürdigkeit im jeweiligen Sektor.

Ko-Zitationen wirken auf zwei Arten. Erstens: Erwähnungen Ihrer Marke zusammen mit Wettbewerbern signalisieren der KI, dass Sie ein relevanter Player in dieser Kategorie sind. Taucht Ihre Marke häufig in Vergleichsartikeln mit Wettbewerbern auf, erkennt die KI Ihre Zugehörigkeit zu diesem Wettbewerbsumfeld. Zweitens: Erwähnungen im Kontext bestimmter Themen oder Branchen-Keywords helfen, Ihre thematische Autorität zu etablieren. Wenn Ihre Marke konsequent in Diskussionen zu bestimmten Konzepten, Problemen oder Lösungen auftaucht, erkennt die KI Ihre Relevanz für diese Themen. Diese semantische Einordnung unterstützt die KI bei der Entscheidung, wann Ihre Inhalte zitiert werden. Die Forschung zeigt zudem, dass regelmäßige Erwähnungen auf unterschiedlichen, oft unabhängigen Websites ein Signal für Autorität und Vertrauenswürdigkeit sind. Eine Marke, die auf Forbes, Zapier und branchenspezifischen Portalen erwähnt wird, sammelt Glaubwürdigkeits-Signale, die die Wahrscheinlichkeit für KI-Zitate erhöhen.

Die Rolle von Content-Tiefe und Struktur

KI-Systeme bevorzugen tiefgehende, klar strukturierte Inhalte, die Nutzerfragen präzise beantworten. Eine Analyse von ChatGPT-Zitierungen zeigt, dass die Länge der Inhalte mit der Anzahl der Zitierungen korreliert: Artikel unter 800 Wörtern erzielten im Schnitt 3,2 Zitierungen, solche mit über 2.900 Wörtern kamen auf 5,1. Entscheidend ist aber weniger die Wortzahl als vielmehr Struktur und Klarheit. Seiten mit Abschnittslängen zwischen 120 und 180 Wörtern pro Überschrift schnitten am besten ab (Durchschnitt: 4,6 Zitierungen), während sehr kurze Abschnitte unter 50 Wörtern nur 2,7 Zitierungen erreichten.

Struktur geht über die Wortzahl hinaus: Seiten mit Expertenzitaten erzielten im Schnitt 4,1 Zitierungen, Seiten ohne nur 2,4. Inhalte mit 19 oder mehr statistischen Datenpunkten kamen auf 5,4 Zitierungen, während Seiten mit wenig Daten lediglich 2,8 erreichten. Aktualität der Inhalte zeigte einen besonders klaren Zusammenhang: Seiten, die innerhalb der letzten drei Monate aktualisiert wurden, erhielten im Schnitt 6 Zitierungen, veraltete nur 3,6. Das legt nahe, dass KI-Systeme aktuelle, gepflegte Inhalte bevorzugen, wenn sie Quellen auswählen. Die Schlussfolgerung: Wer umfassende, regelmäßig aktualisierte Inhalte mit klarer Struktur, Experteneinschätzungen und datenbasierten Belegen erstellt, erhöht die Wahrscheinlichkeit, von KI-Systemen zitiert zu werden – und verbessert so auch sein Backlink-Profil, da andere Websites auf die eigenen Autoritätsinhalte verlinken.

Technische Performance und KI-Sichtbarkeit

Seitengeschwindigkeit korreliert deutlich mit der Wahrscheinlichkeit, von KI-Systemen zitiert zu werden, was darauf hindeutet, dass technische Exzellenz die KI-Sichtbarkeit beeinflusst. Seiten mit einer First Contentful Paint unter 0,4 Sekunden erzielten durchschnittlich 6,7 Zitierungen; langsamere Seiten über 1,13 Sekunden nur 2,1. Der Speed Index zeigte ähnliche Muster: Seiten unter 1,14 Sekunden schnitten zuverlässig gut ab, während solche über 2,2 Sekunden einen starken Rückgang erlebten. Das dürfte daran liegen, dass KI-Systeme Nutzererfahrungssignale priorisieren – schnelle, reaktionsfähige Seiten gelten als hochwertig und zuverlässig.

Allerdings zeigte sich ein überraschender Befund: Seiten mit den schnellsten Interaction to Next Paint-Werten (unter 0,4 Sekunden) erhielten tatsächlich weniger Zitierungen (1,6 im Schnitt) als solche mit moderaten INP-Werten (0,8 bis 1,0 Sekunden, im Schnitt 4,5 Zitierungen). Forscher vermuten, dass extrem einfache oder statische Seiten nicht die inhaltliche Tiefe und Komplexität signalisieren, die KI-Systeme bei autoritativen Quellen suchen. Das bedeutet: Technische Exzellenz soll die Inhaltsqualität unterstützen, nicht ersetzen. Eine schnelle, aber simple Seite mit wenig Inhalt wird nicht besser abschneiden als eine etwas langsamere, aber umfassende und fachlich fundierte Seite. Ziel sollte es sein, technische Exzellenz mit substanziellen Inhalten zu kombinieren, die Expertise und Autorität demonstrieren.

Googles E-E-A-T-Rahmenwerk (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness – Erfahrung, Fachwissen, Autorität, Vertrauenswürdigkeit) ist zentral für die Bewertung der Glaubwürdigkeit von Inhalten durch KI-Systeme. Backlinks erfüllen mehrere E-E-A-T-Funktionen, die die KI-Sichtbarkeit beeinflussen. Links von Seiten, auf denen der Autor nachweislich Erfahrung mit dem Thema hat, stärken das Erfahrungssignal. Zitate von akademischen Institutionen, Berufsverbänden und Branchenführern belegen Fachwissen. Links von etablierten, anerkannten Quellen Ihrer Branche bauen Autorität auf. Backlinks von verifizierten, sicheren und transparenten Websites stärken das Vertrauenssignal.

Über klassische Linkmetriken hinaus reicht moderne Autoritätsbewertung bis zu Entitätenbeziehungen – also wie Ihre Marke im Web mit bekannten Organisationen und Themen vernetzt ist. KI-Systeme erkennen Muster, wie und in welchen Zusammenhängen Ihre Marke erwähnt wird. Links zu umfassenden, gut recherchierten Inhalten mit Fachkompetenz wiegen mehr als Links zu oberflächlichen Seiten. Links von Seiten mit verifizierten Autoren und Branchenexperten signalisieren höhere Glaubwürdigkeit als von anonymen Quellen. Backlinks von Seiten mit klaren redaktionellen Standards und Faktenprüfung stehen für Vertrauenswürdigkeit. Dieser ganzheitliche Ansatz bedeutet, dass der Aufbau eines starken Backlink-Profils mehr verlangt als bloßes Link-Sammeln – entscheidend ist, echte Expertise, Erfahrung und Vertrauenswürdigkeit über verschiedene Signale hinweg zu demonstrieren, die KI-Systeme erkennen und bewerten können.

Angesichts der Bewertungsmethoden von KI-Systemen ergeben sich mehrere strategische Ansätze für Backlinks, die die KI-Sichtbarkeit steigern. Konzentrieren Sie sich darauf, Autoritätsplateaus zu durchbrechen, statt auf inkrementelle Linkgewinne zu setzen. Kleine Linkzuwächse werden keine sichtbaren Effekte auf die KI-Zitierungen bringen, solange Sie nicht eine stärkere Gesamt-Autorität erreichen. Ziel ist es, Backlinks von hochautoritativen, thematisch relevanten Seiten wie bekannten Medien, führenden Blogs oder Branchendirektoren zu erhalten. Erweitern Sie Ihre Basis verweisender Domains, indem Sie gezielt neue Websites in Ihrer Nische ansprechen, statt immer mehr Links von denselben Quellen zu sammeln. Die Vielfalt der Domains ist wichtiger als die reine Linkanzahl.

Kombinieren Sie Autorität mit Glaubwürdigkeit, indem Sie Ihre Inhalte akkurat, aktuell und gut belegt halten. Erwähnungen auf renommierten Seiten – auch ohne Link – stärken Ihre Autorität zusätzlich. Investieren Sie in bildbasierte Links, indem Sie Ihre Visuals dort teilen, wo Publisher und Content-Teams nach Referenzmaterial suchen: auf Reddit, LinkedIn oder Branchen-Newslettern. Erstellen Sie nützliche Bild-Assets auf Basis eigener Daten, z.B. Diagramme, Infografiken, Produktvisuals oder Daten-Charts, die andere gern einbetten und verlinken. Ignorieren Sie keine Nofollow-Links von hochautoritativen Seiten – auch sie tragen sinnvoll zur KI-Sichtbarkeit bei. Wichtiger als schnelle Gewinne ist, von einer relevanten, autoritativen Quelle erwähnt zu werden.

Um zu verfolgen, wie sich Ihre Backlinks auf die KI-Sichtbarkeit auswirken, ist ein vielseitiger Ansatz nötig. Manuelle Tests bilden den Anfang: Stellen Sie dieselben Fragen auf verschiedenen KI-Plattformen wie ChatGPT, Claude, Perplexity und Google KI-Modus, machen Sie Screenshots der Antworten und notieren Sie, welche Quellen jeweils genannt werden. Tun Sie dies regelmäßig, um Muster zu erkennen, welche Inhalte häufig zitiert werden und wie sich Ihre Sichtbarkeit entwickelt. Allerdings hat diese Methode Grenzen, da KI-Systeme die Antworten je nach Dialogverlauf und Einstellungen personalisieren.

Spezialisierte Tracking-Tools liefern umfassendere Daten. Plattformen wie Semrush Enterprise AIO zeigen, wie sichtbar Ihre Marke auf KI-Plattformen wie ChatGPT, Claude und Google KI-Überblicke ist, und bieten einen Vergleich mit Wettbewerbern sowie konkrete Optimierungsvorschläge. Tools wie Ziptie.dev erfassen nicht verlinkte Erwähnungen in KI-Antworten, sodass Sie Ihre Sichtbarkeit auch ohne direkte Zitate nachvollziehen können. Wer bereits Semrush nutzt, kann im SEO Toolkit mit dem Organic Research Report speziell die Google KI-Überblicke tracken und sehen, für welche Keywords mit KI-Überblick die eigene Website rankt. Durch die Überwachung der Keywords, für die Sie in diesen AIOs ranken, können Sie langfristig den Erfolg Ihrer Backlink- und Contentstrategie beurteilen.

Die Beweislage ist eindeutig: Backlinks sind im Zeitalter der KI-Suche nicht nur weiterhin relevant – sie sind komplexer und in vielerlei Hinsicht wichtiger denn je geworden. Zwar haben sich Taktiken und Strategien weiterentwickelt, aber das Grundprinzip bleibt: Hochwertige Backlinks von autoritativen, relevanten Quellen sind eines der stärksten Vertrauens- und Expertise-Signale, auf die sowohl klassische Suchalgorithmen als auch KI-Systeme setzen. Die Zukunft gehört denen, die verstehen, dass Backlinks nicht bloß PageRank-Transfer oder Direkt-Traffic bedeuten – es geht darum, jene umfassende Autorität aufzubauen, die dazu führt, dass Ihre Inhalte von KI-Systemen gefunden, vertraut und zitiert werden, die immer stärker den Zugang zu Informationen steuern.

Während die KI-Suche sich weiterentwickelt und die Informationssuche grundlegend verändert, werden diejenigen erfolgreich sein, die die Kunst und Wissenschaft des Erwerbs hochwertiger Backlinks in einer KI-getriebenen Welt meistern. Das bedeutet, wirklich wertvolle Inhalte zu schaffen, die eine Zitierung verdienen, Beziehungen zu maßgeblichen Quellen in Ihrer Branche aufzubauen und die technische und inhaltliche Exzellenz zu wahren, die Glaubwürdigkeit sowohl für menschliche Prüfer als auch für KI-Systeme signalisiert. Der Backlink bleibt ein grundlegender Baustein der digitalen Autorität – er ist lediglich selektiver, qualitätsorientierter und stärker mit umfassenden Signalen für Fachwissen, Erfahrung, Autorität und Vertrauenswürdigkeit verknüpft.

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