So optimieren Sie Pressemitteilungen für KI-Sichtbarkeit in ChatGPT, Gemini & Perplexity

So optimieren Sie Pressemitteilungen für KI-Sichtbarkeit in ChatGPT, Gemini & Perplexity

Wie optimiere ich Pressemitteilungen für die Sichtbarkeit bei KI?

Optimieren Sie Pressemitteilungen für die Sichtbarkeit bei KI, indem Sie klare Entitätsnamen verwenden, die wichtigsten Informationen in den ersten 75–100 Wörtern platzieren, den Inhalt mit Überschriften und Aufzählungspunkten strukturieren, spezifische Daten und Kennzahlen einbinden, Überschriften wie Suchanfragen formulieren und über große Pressedienste verbreiten, die von KI-Systemen indexiert werden.

Wie KI-Systeme Pressemitteilungen lesen

KI-Suchmaschinen wie ChatGPT, Gemini und Perplexity haben die Funktion von Pressemitteilungen in der digitalen Landschaft grundlegend verändert. Anders als traditionelle Suchmaschinen, die Backlinks und Keyword-Dichte priorisieren, bewerten generative KI-Systeme Pressemitteilungen nach Klarheit, Struktur, sachlicher Genauigkeit und wie gut die Inhalte in ihre Wissensgraphen passen. Wenn Sie eine Pressemitteilung veröffentlichen, wird sie Teil der Trainingsdaten, die diese KI-Modelle speisen, und beeinflusst direkt, wie Ihre Marke verstanden und dargestellt wird. Die ersten 75 bis 100 Wörter Ihrer Pressemitteilung sind entscheidend, da KI-Engines diesen Abschnitt stark für die Zusammenfassung und die Relevanzbewertung für Nutzeranfragen nutzen. Ist Ihr Einstieg unklar oder fehlt wesentlicher Kontext, kann das KI-System Ihre Ankündigung falsch interpretieren oder sie bei relevanten Nutzerfragen gar nicht anzeigen.

KI-Systeme extrahieren Entitäten – Firmennamen, Produktlinien, Führungskräfte-Titel, Standorte und Daten – und gleichen sie mit ihren bestehenden Wissensgraphen ab. Je klarer und konsistenter Sie Entitäten in der gesamten Mitteilung benennen, desto genauer kann die KI Ihre Ankündigung verstehen und wiedergeben. Fehlende oder mehrdeutige Entitäten führen zu Unsicherheiten im KI-System und verringern Ihre Sichtbarkeit in generativen Antworten. Zudem analysieren KI-Engines, worum es in Ihrer Ankündigung grundsätzlich geht (Produktlaunch, Partnerschaft, Meilenstein, Richtlinienänderung) und ordnen diesen Kontext möglicher Nutzerintention zu. Beantwortet Ihre Mitteilung eine wahrscheinliche Frage, die Nutzer einer KI stellen würden, steigt die Wahrscheinlichkeit signifikant, in generativen Ergebnissen aufzutauchen.

Aufbau Ihrer Pressemitteilung für maschinenlesbare Struktur

Die Formatierung und Struktur Ihrer Pressemitteilung beeinflusst direkt, wie KI-Systeme Ihre Inhalte erfassen und zusammenfassen. Generative Engines werten die Struktur als Signal für Wichtigkeit – eine Mitteilung mit starkem Einstieg, klaren Abschnitten, Aufzählungspunkten und gekennzeichneten Zitaten lässt sich von KI deutlich besser und präziser zusammenfassen. Unübersichtliche oder zu dichte Formatierung erhöht das Risiko, dass in KI-Antworten wichtige Details fehlen oder Ihre Botschaft verzerrt wird. Verwenden Sie kurze, verdauliche Absätze statt langer Textblöcke, da KI-Systeme Informationen effektiver verarbeiten, wenn sie in übersichtlichen Abschnitten vorliegen. Nutzen Sie klare Abschnittsüberschriften zur Trennung der Themen und Listen für die wichtigsten Punkte oder Features. Diese Struktur hilft KI-Engines, die Informationshierarchie schnell zu erkennen und die wichtigsten Fakten zu extrahieren.

ElementZweckKI-Auswirkung
ÜberschriftVermittelt zentrale AnkündigungErstes Signal für Zusammenfassung
Lead-AbsatzWer, was, wann, wo, warum beantwortenStark gewichtet für KI-Interpretation
AufzählungspunkteHebt zentrale Features oder Vorteile hervorVerbessert Extraktionsgenauigkeit
Führungskräfte-ZitateBieten autoritative AussagenWerden oft direkt übernommen
Strukturierte DatenListet Fakten, Kennzahlen, DatenStärkt Glaubwürdigkeitssignale
Über-AbschnittBestätigt EntitätsidentitätHilft KI bei der Verifizierung

Gekennzeichnete Zitate mit Sprechername und Titel sind besonders wichtig für die KI-Sichtbarkeit. Wenn Sie Zitate eindeutig bestimmten Führungskräften mit Titel zuordnen, kann die KI diese Aussagen gezielter in ihren Antworten verwenden. Das Zitat selbst sollte inhaltlich abgeschlossen und sachlich sein, nicht werblich, und implizite Fragen beantworten, die Nutzer zur Ankündigung haben könnten. Schreiben Sie z. B. statt „Wir freuen uns, diese innovative Lösung auf den Markt zu bringen“ besser „Unsere Daten zeigen, dass 89 % der Supportanfragen ohne menschliches Eingreifen gelöst werden können – genau dafür haben wir dieses Tool entwickelt.“ Solche Zitate liefern der KI konkrete Informationen, die sie mit Zuversicht zitieren kann.

Wichtige Informationen und Entitäten am Anfang platzieren

Der erste Satz Ihrer Pressemitteilung ist das wertvollste Terrain für KI-Sichtbarkeit. Generative Engines nutzen häufig den ersten Satz als Zusammenfassung – daher sollten wer, was und warum direkt und ohne Umschweife genannt werden. Ihre Überschrift sollte klar vermitteln, wer was tut und welches Ergebnis erzielt wird, ohne werbliche Formulierungen wie „branchenführend“ oder „revolutionär“. Schreiben Sie Überschriften wie Suchanfragen, die Nutzer tatsächlich an KI-Systeme stellen würden. Beispielsweise statt „Unternehmen kündigt spannendes neues Produkt an“ besser: „Acme Corp bringt umweltfreundlichen Widget auf den Markt, um Produktionsabfälle um 30 % zu reduzieren.“ Damit erkennen KI-Systeme sofort den Ankündigungsgegenstand und dessen Relevanz.

Schreiben Sie Ihren vollständigen Firmennamen, Produktnamen und Führungskräfte-Titel konsequent aus und vermeiden Sie Abkürzungen vor der ersten Nennung. Diese Konsistenz hilft KI-Systemen, Entitäten zuverlässig zu erkennen und zuzuordnen und stärkt die Verknüpfung Ihrer Marke mit den geteilten Informationen. Bringen Sie alle essenziellen Fakten in die ersten 75 Wörter: die Ankündigung selbst, die beteiligten Entitäten und die Bedeutung des Gesagten. Geben Sie früh Kontext, warum die Ankündigung relevant ist und was daran neu oder einzigartig ist. KI-Systeme stufen generische oder „business as usual“-Updates ab – betonen Sie daher das Neue: Produktlaunch, Meilenstein, Übernahme, wissenschaftlicher Durchbruch, neue Daten oder strategische Initiative. Wenn Sie klar kommunizieren, was neu ist, wird Ihre Mitteilung wahrscheinlicher bei passenden Nutzerfragen angezeigt.

Konkrete Daten und überprüfbare Aussagen einbinden

KI-Systeme bewerten Pressemitteilungen als Faktensammlungen und priorisieren eindeutige Benennungen, Kontextdetails, strukturierte Narrative, glaubwürdige Signale und überprüfbare Aussagen. Binden Sie daher möglichst konkrete Zahlen, Prozentwerte, Daten und Kennzahlen ein. Genaue Werte stärken die Glaubwürdigkeit, verbessern das KI-Verständnis und erhöhen die Chance, in generativen Antworten zitiert zu werden. Statt „deutliche Kosteneinsparungen“ besser: „Großkunden berichten von 47 % geringeren Supportkosten innerhalb von 90 Tagen, was durchschnittlich 2,3 Mio. $ pro Jahr einspart.“ Diese Spezifität macht Ihre Angaben für KI vertrauenswürdiger und erhöht die Zitatwahrscheinlichkeit.

Nicht überprüfbare Behauptungen schwächen die Glaubwürdigkeit bei LLM-Bewertungen – belegen Sie Daten daher nach Möglichkeit mit Links, Referenzen oder klaren Kennzahlen. Wenn Sie belegbare Angaben machen, gewinnen KI-Systeme Vertrauen in Ihre Mitteilung und nehmen sie eher ins Wissensnetz auf. Verlinken Sie auf hochwertige Quellen wie Produktseiten, Führungskräfte-Biografien, Whitepaper, Fallstudien und relevante Dokumentationen. Diese Links stärken die Entitätsidentität und helfen generativen Engines, Ihre Angaben zu überprüfen. Vermeiden Sie Spekulationen, subjektive Aussagen oder unbelegte Prognosen, da KI-Systeme Inhalte ohne Faktenbasis erkennen und abwerten. Bleiben Sie bei gesicherten Fakten, liefern Sie expliziten Kontext, damit KI-Systeme Ihre Ankündigung korrekt interpretieren.

Überschriften und Text für KI-Interpretation optimieren

Ihre Überschrift sollte sowohl als menschlich lesbare Ankündigung als auch als maschineninterpretierbare Suchanfrage funktionieren. Formulieren Sie Überschriften, die Fragen klar und autoritativ beantworten, und nutzen Sie eine natürliche Sprache, die dem realen Suchverhalten entspricht. Testen Sie die Formulierung z. B. mit Google Trends, um die Relevanz zu prüfen. Ein optimiertes Überschriften-Format lautet: [Organisationsname] + [kündigt an/führt ein/veröffentlicht] + [Produkt/Initiative] + [Ergebnis/Vorteil]. Beispiel: „Meltwater führt KI-gestützte GEO-Suite ein, um Marken-Sichtbarkeit in generativen Suchmaschinen zu steigern.“ Diese Struktur vermittelt sofort, worum es geht.

Nutzen Sie klare, verständliche Sprache und schreiben Sie Begriffe bei der ersten Nennung aus, um korrekte KI-Interpretation zu gewährleisten. Fachbegriffe, Abkürzungen oder Branchenjargon können KI-Systeme verwirren und zu fehlerhaften Zusammenfassungen führen. Schreiben Sie sachlich, präzise und mit einer autoritativen Tonalität, die Glaubwürdigkeit gegenüber KI und menschlichen Lesern signalisiert. Formulieren Sie zeitlose Aussagen – Evergreen-Formulierungen erhöhen die Chance, dass Ihre Mitteilung langfristig in generativen Suchergebnissen angezeigt wird. Vermeiden Sie zeitgebundene Sprache, die schnell veraltet. Statt „Die größte Innovation dieses Jahres“ besser: „Eine Lösung zur Bewältigung der wachsenden Herausforderungen der Support-Automatisierung.“ So bleibt Ihre Mitteilung auch Monate oder Jahre nach Veröffentlichung zitierfähig.

Distributionsstrategie für maximale KI-Indexierung

Pressemitteilungen müssen über autoritative Kanäle veröffentlicht werden, um maximale KI-Sichtbarkeit zu erreichen, da generative Engines die Quellenglaubwürdigkeit bei der Indexierung berücksichtigen. Große Pressedienste wie GlobeNewswire, PR Newswire und Business Wire bringen Ihre Pressemitteilung in die Datenbanken, auf die KI-Systeme zugreifen. Diese Plattformen sind stark in ChatGPT, Gemini und Perplexity indexiert und sorgen dafür, dass Ihre Ankündigung die wichtigsten KI-Systeme erreicht. Veröffentlichen Sie Ihre Mitteilung sowohl über Pressedienste als auch auf Ihrer eigenen Website, um kanonische Autorität zu schaffen und mehrere Indexierungswege zu eröffnen. Das vollständige Cross-Posting im Firmen-Newsroom stärkt Ihre digitale Markenpräsenz und bietet KI-Systemen mehrere Quellen zur Verifizierung.

Zeitpunkt und Frequenz der Veröffentlichung beeinflussen die KI-Zitierwahrscheinlichkeit maßgeblich. Untersuchungen zeigen, dass 50 % aller KI-Zitate aus Inhalten stammen, die in den letzten 11 Monaten veröffentlicht wurden; die höchste Zitierwahrscheinlichkeit liegt in den ersten 7 Tagen nach Veröffentlichung. Die erste Woche nach Veröffentlichung ist also das Zeitfenster mit der größten KI-Zitierchance. Halten Sie einen kontinuierlichen Veröffentlichungsrhythmus, um die KI-Sichtbarkeit dauerhaft zu sichern, statt nur sporadisch zu publizieren. Bei neuen Daten oder Updates empfiehlt sich eine erneute Veröffentlichung mit aktualisierten Zahlen, statt alte Inhalte veralten zu lassen. Zudem verbreiten Sie Ihre Mitteilung international in mehrsprachigen Versionen, um KI-Modelle beim Aufbau eines breiteren semantischen Marken-Kontexts zu unterstützen. Dieser globale Ansatz stärkt die Präsenz Ihrer Marke in verschiedenen Sprachmodellen und regionalen KI-Systemen.

FAQ-Abschnitte und antwortorientierte Inhalte erstellen

KI-Modelle bevorzugen Inhalte, die gängige Fragen klar und autoritativ beantworten – deshalb steigert ein FAQ-Abschnitt in Ihrer Pressemitteilung die KI-Sichtbarkeit erheblich. Strukturieren Sie Ihre Pressemitteilung so, dass sie direkt Fragen beantwortet, die Nutzer zu Ihrer Ankündigung stellen könnten. Fügen Sie 3–5 natürlich formulierte Fragen und Antworten in den Text ein, die direkt auf typische Nutzerprompts in KI-Systemen abzielen. Zum Beispiel: „Welches Problem löst dieses Produkt?“, „Wie viel kostet es?“, „Für wen ist es gedacht?“ und „Welche Ergebnisse können Kunden erwarten?“ Solche FAQ-Abschnitte machen den Inhalt für Leser nützlicher und erleichtern der KI das Verständnis und die Extraktion.

Eine clevere Strategie: Lassen Sie ein KI-Tool Fragen zu Ihrer Mitteilung generieren und beantworten Sie diese direkt im Text. So stellen Sie sicher, dass Sie genau die Fragen adressieren, die KI-Systeme und Nutzer wahrscheinlich stellen werden. Wenn Ihre Mitteilung das Wer, Was, Wo, Wann, Warum und Wie umfassend erklärt, steigt die Chance, bei passenden KI-Nutzerfragen angezeigt zu werden. Setzen Sie auch Evergreen-Inhalte neben dem News-Hook – Definitionen, Statistiken oder Kontext, die über den Newszyklus hinaus relevant bleiben. Bei einem Produktlaunch z. B. ein Abschnitt „Der Stand der [Branche] im Jahr 2025“ mit aktuellen Marktdaten. KI wird diese Kontextinformationen noch lange nach der eigentlichen Produktnews zitieren – so verlängern Sie die Sichtbarkeit Ihrer Mitteilung.

KI-Sichtbarkeit messen und überwachen

Traditionelle PR-Kennzahlen wie Reichweite, Clippings und Mediennennungen zeigen nicht, ob KI-Systeme Ihre Pressemitteilungen tatsächlich zitieren. Sie benötigen KI-spezifische Messgrößen, um Ihre Sichtbarkeit in generativen Suchergebnissen zu verstehen. Verfolgen Sie Metriken wie KI-Zitatzahl (wie oft KI-Modelle Ihre Inhalte referenzieren), Plattform-Breakdown (welche KI-Systeme Sie zitieren – ChatGPT vs. Gemini vs. Perplexity), Abdeckungsrate der Nutzerfragen (welche Anfragen Ihre Inhalte auslösen), Zitierkontext (ob Sie als Hauptquelle oder nur als Erwähnung genannt werden) und Wettbewerbsvergleich (wie Ihre Zitierquote im Branchenvergleich steht). Verschiedene KI-Plattformen haben unterschiedliche Zitier-Präferenzen, daher hilft das Verständnis, von welchen Systemen Sie zitiert werden, Ihre Strategie zu verfeinern. ChatGPT bevorzugt Pressemitteilungen von großen Pressediensten, während Gemini belegbare Angaben mit verifizierbaren Statistiken favorisiert. Perplexity setzt auf Aktualität und strukturierte, datendichte Inhalte, während Claude wissenschaftliche Zeitschriften und technische Dokumentation Pressetexten vorzieht.

Überwachen Sie Ihre Markenpräsenz in KI-generierten Antworten auf allen wichtigen Plattformen, um zu erkennen, welche Pressemitteilungen gut abschneiden und wo Optimierungsbedarf besteht. Richten Sie Benachrichtigungen ein, wenn Ihre Marke genannt, zitiert oder von KI-Systemen empfohlen wird. Diese Echtzeit-Überwachung hilft Ihnen, Trends darin zu erkennen, wie KI-Systeme Ihre Marke verstehen und darstellen – und ermöglicht es, Ihre Pressemitteilungsstrategie entsprechend anzupassen. Durch konsequentes Messen der KI-Sichtbarkeit können Sie Ihren Ansatz kontinuierlich verfeinern und gezielt auf die Elemente setzen, die die meisten Zitate und Sichtbarkeit in den für Ihr Geschäft wichtigsten KI-Systemen bringen.

Überwachen Sie die KI-Sichtbarkeit Ihrer Marke

Verfolgen Sie, wo Ihre Marke in KI-generierten Antworten in ChatGPT, Perplexity, Gemini und anderen KI-Suchmaschinen erscheint. Erhalten Sie Echtzeit-Benachrichtigungen, wenn Ihre Pressemitteilungen zitiert werden.

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