
Exit Page
Definition von Exit Page: die letzte Seite, die Nutzer ansehen, bevor sie Ihre Seite verlassen. Erfahren Sie, wie sich Exit Pages von Bounce Pages unterscheiden...

Die Absprungrate ist der Prozentsatz der Besucher, die auf einer Website landen und ohne weitere Interaktion wieder gehen, wie etwa das Klicken auf Links, das Ansehen zusätzlicher Seiten oder das Auslösen von Conversion-Ereignissen. In Google Analytics 4 steht sie für Sitzungen, die weniger als 10 Sekunden dauern und bei denen weder Engagement noch Schlüsselevents stattfinden.
Die Absprungrate ist der Prozentsatz der Besucher, die auf einer Website landen und ohne weitere Interaktion wieder gehen, wie etwa das Klicken auf Links, das Ansehen zusätzlicher Seiten oder das Auslösen von Conversion-Ereignissen. In Google Analytics 4 steht sie für Sitzungen, die weniger als 10 Sekunden dauern und bei denen weder Engagement noch Schlüsselevents stattfinden.
Absprungrate bezeichnet den Prozentsatz der Besucher, die auf einer Website landen und keine weiteren Aktionen ausführen, wie das Klicken auf Links, das Ansehen weiterer Seiten, das Ausfüllen von Formularen oder das Auslösen von Conversion-Ereignissen. In modernen Analyse-Tools, insbesondere Google Analytics 4 (GA4), steht die Absprungrate für Sitzungen, die die Engagement-Kriterien nicht erfüllen – konkret solche, die weniger als 10 Sekunden dauern, nur einen Seitenaufruf beinhalten und keine Schlüsselevents oder Conversions auslösen. Diese Kennzahl ist ein grundlegender Indikator für das Nutzerengagement und die Effektivität von Inhalten und hilft Website-Betreibern sowie Marketern dabei zu erkennen, ob ihre Seiten die Erwartungen der Besucher erfüllen oder sie eher abschrecken. Der Begriff „Absprung“ beschreibt dabei metaphorisch Besucher, die ankommen und sofort wieder abprallen, ähnlich wie ein Ball, der auf eine Oberfläche trifft und nicht haften bleibt.
Das Konzept der Absprungrate hat sich seit seiner Einführung Anfang der 2000er Jahre mit Universal Analytics erheblich weiterentwickelt. Ursprünglich wurde die Absprungrate einfach als Prozentsatz der Einzelseiten-Sitzungen an allen Sitzungen berechnet, ohne die auf der Seite verbrachte Zeit oder Interaktionen zu berücksichtigen. Diese Definition sorgte für Verwirrung, weil alle Einzelseiten-Besuche gleichbehandelt wurden – unabhängig davon, ob der Besucher 30 Sekunden lang wertvolle Inhalte las oder nach 2 Sekunden versehentlich einen falschen Link anklickte. Mit dem Start von Google Analytics 4 im Jahr 2020 entfernte Google die Absprungrate zunächst vollständig, da diese Metrik im Zeitalter von Endless-Scroll-Websites, Single-Page-Applications (SPAs) und dynamischen Inhalten an Relevanz verloren hatte. Aufgrund der großen Nachfrage von Marketern und Agenturen, die sich über ein Jahrzehnt auf diese Kennzahl verlassen hatten, führte Google die Absprungrate in GA4 wieder ein – allerdings mit einer grundlegend anderen Definition, die nun auf Engagement statt auf Seitenzahlen basiert. Diese Weiterentwicklung spiegelt das zunehmende Verständnis der Branche wider, dass bedeutungsvolles Engagement weit wichtiger ist als bloße Navigationsmuster.
Die Berechnung der Absprungrate in GA4 unterscheidet sich deutlich vom Vorgänger. In GA4 wird die Absprungrate nach folgender Formel berechnet: Absprungrate = (Nicht engagierte Sitzungen ÷ Gesamtsitzungen) × 100. Eine Sitzung gilt als „nicht engagiert“, wenn alle drei Kriterien erfüllt sind: Sie dauert weniger als 10 Sekunden, enthält nur einen Seiten- oder Bildschirmaufruf und löst kein Schlüsselevent (Conversion-Ereignis) aus. Eine engagierte Sitzung liegt hingegen vor, wenn sie mindestens 10 Sekunden dauert, 2 oder mehr Seiten-/Bildschirmaufrufe umfasst oder mindestens ein Schlüsselevent ausgelöst wird. Das bedeutet: Die Absprungrate in GA4 ist mathematisch das Gegenstück zur Engagement-Rate – bei einer Engagement-Rate von 55 % liegt die Absprungrate bei 45 %. Beispiel: Erhält eine Website im Monat 1.000 Sitzungen und davon sind 450 nicht engagiert, beträgt die Absprungrate 45 %. Dieser auf Engagement basierende Ansatz liefert differenziertere Einblicke als die alte Einzelseiten-Metrik, vor allem für moderne Web-Erlebnisse, bei denen Nutzer auf einer Seite lange verweilen, Inhalte konsumieren, scrollen oder mit dynamischen Elementen interagieren, ohne eine weitere Seite aufzurufen.
Das Verständnis von Benchmarks zur Absprungrate ist entscheidend, um die eigene Website-Performance einordnen zu können. Laut Daten aus den Jahren 2024–2025, die aus über 150.000 Marketingkampagnen aggregiert wurden, beträgt die mittlere Absprungrate branchenübergreifend etwa 44–45 %, wobei es je nach Sektor erhebliche Unterschiede gibt. Die Branchen Bekleidung und Schuhe melden mit etwa 35–36 % die niedrigsten Absprungraten, vermutlich weil Besucher dort eine klare Kaufabsicht haben und mehrere Produkte durchstöbern. Werbe- und Marketingdienstleister hingegen verzeichnen höhere Absprungraten von etwa 61 %, was die zielgerichtete Natur dieser Suchanfragen widerspiegelt, bei denen Nutzer schnell Antworten finden und wieder gehen. Reise- und Freizeit-Websites erreichen typischerweise Absprungraten von 38–44 %, da Nutzer sich intensiv mit Reiseplanung und Buchungstools beschäftigen. B2B-Websites liegen im Schnitt bei 50–56 %, B2C-Websites meist zwischen 40–50 %. Blogartikel und inhaltsorientierte Seiten haben oft höhere Absprungraten (60–70 %), weil Leser gezielt nach Informationen suchen und nach dem Fund zufrieden die Seite wieder verlassen. E-Commerce-Produktseiten weisen mit 33–47 % eher niedrige Absprungraten auf, da das Einkaufsverhalten von Erkundung geprägt ist. Es gibt auch geografische Unterschiede – Deutschland und Dänemark melden besonders niedrige Absprungraten (35–39 %), während die USA bei rund 56 % liegen, was auf regionale Unterschiede im Nutzerverhalten und in der Website-Optimierung hindeutet.
Obwohl Absprungrate und Ausstiegsrate oft verwechselt werden, messen sie grundlegend verschiedene Aspekte des Nutzerverhaltens. Die Absprungrate misst den Prozentsatz der Besucher, die auf einer bestimmten Seite in Ihre Website eintreten und diese wieder verlassen, ohne weitere Seiten aufzurufen oder zu interagieren. Sie fokussiert ausschließlich auf die Einstiegsseite und steht für Einzelseiten-Sitzungen. Die Ausstiegsrate hingegen misst den Prozentsatz aller Sitzungen, die auf einer bestimmten Seite enden – unabhängig davon, wie viele Seiten vorher besucht wurden. Ein Besucher kann beispielsweise fünf Seiten ansehen und auf der sechsten Seite aussteigen – das zählt nicht als Absprung (da mehrere Seiten aufgerufen wurden), aber als Ausstieg für diese sechste Seite. Das Verständnis dieses Unterschieds ist entscheidend für die Analyse: Eine hohe Absprungrate auf einer Landingpage weist darauf hin, dass Besucher dort nicht sofort finden, was sie erwarten. Eine hohe Ausstiegsrate auf einer Produktseite kann bedeuten, dass Nutzer nach dem Vergleich von Optionen oder nach Abschluss ihrer Recherche die Seite verlassen. Beide Metriken liefern wertvolle, aber unterschiedliche Einblicke in Nutzerpfade und die Effektivität von Inhalten.
| Metrik | Definition | Berechnung | Was sie zeigt | Einsatzbereich |
|---|---|---|---|---|
| Absprungrate | % der Sitzungen ohne Engagement (eine Seite, <10 Sek., keine Events) | Nicht engagierte Sitzungen ÷ Gesamtsitzungen × 100 | Ob Landingpages die Erwartungen erfüllen | Ermittlung von Seiten mit mangelndem Besucher-Engagement |
| Ausstiegsrate | % der Sitzungen, die auf einer bestimmten Seite enden | Sitzungen mit Ausstieg ÷ Gesamtsitzungen auf Seite × 100 | Wo Besucher nach mehreren Seitenabschnitten gehen | Analyse von Drop-Offs im Conversion-Funnel |
| Engagement-Rate | % der Sitzungen mit Engagement (10+ Sek., 2+ Aufrufe oder Event) | Engagierte Sitzungen ÷ Gesamtsitzungen × 100 | Gesamtwirkung und Nutzerinteraktion | Messung von Content-Qualität und Relevanz |
| Durchschnittliche Sitzungsdauer | Durchschnittliche Verweildauer pro Sitzung | Gesamte Sitzungsdauer ÷ Gesamtsitzungen | Wie lange Besucher aktiv bleiben | Einschätzung von Inhalts-Tiefe und Interesse |
| Seiten pro Sitzung | Durchschnittlich aufgerufene Seiten pro Sitzung | Gesamtseitenaufrufe ÷ Gesamtsitzungen | Wie intensiv Besucher die Website erkunden | Analyse der Tiefe des Nutzerpfads |
| Conversion-Rate | % der Sitzungen mit gewünschter Aktion (Kauf, Anmeldung etc.) | Conversions ÷ Gesamtsitzungen × 100 | Geschäftlicher Erfolg und ROI des Traffics | Bewertung von Kampagnen- und Seitenleistung |
Google Analytics 4 verwendet eine ereignisbasierte Datenarchitektur, die das Engagement grundlegend anders misst als Universal Analytics. Statt bloßer Seitenaufrufe zeichnet GA4 spezifische Benutzerinteraktionen, sogenannte Events, auf. Standardmäßig verfolgt GA4 automatisch Events wie Seitenaufrufe, Scrollen, Klicks, Video-Engagement und Datei-Downloads. Website-Betreiber können zudem eigene Events für geschäftsrelevante Interaktionen wie Formularübermittlungen, Button-Klicks oder Video-Abschlüsse definieren. Bei der Berechnung der Absprungrate prüft GA4, ob eine Sitzung eines dieser Engagement-Signale enthält. Eine Sitzung gilt als „engagiert“, wenn sie mindestens 10 Sekunden dauert (dieser Schwellenwert ist anpassbar), 2 oder mehr Seiten- oder Bildschirmaufrufe umfasst oder mindestens ein Schlüsselevent ausgelöst wird. Dieser mehrdimensionale Ansatz ist besonders für moderne Websites wertvoll, da er auch Engagement in Single-Page-Applications korrekt abbildet, wo Nutzer lange aktiv bleiben können, ohne weitere Seiten aufzurufen, oder auf endlos scrollenden Plattformen, bei denen klassische Seitenaufrufe keine Aussagekraft mehr haben. Die 10-Sekunden-Schwelle basiert auf Studien, die zeigen, dass bedeutungsvolles Engagement meist mindestens diese Dauer benötigt. Organisationen können diesen Wert in den GA4-Einstellungen anpassen, um ihn besser an Inhaltstyp und Nutzerverhalten anzupassen.
Eine hohe Absprungrate hat weitreichende geschäftliche Auswirkungen. Aus UX-Sicht signalisiert sie, dass Besucher nicht das finden, was sie erwarten, dass die Ladezeiten zu lang sind oder die Inhaltsqualität nicht ausreicht. Aus Conversion-Optimierungs-Sicht bedeuten hohe Absprungraten auf Landingpages, Produkt- oder Checkout-Seiten direkten Umsatzverlust und verschwendetes Marketingbudget. Führen zum Beispiel 1.000 bezahlte Besucher auf eine Landingpage mit 80 % Absprungrate, bleiben nur 200 für weitere Interaktionen – ein erheblicher Verlust an Werbebudget. Aus Content-Sicht zeigt die Absprungrate, welche Themen, Formate oder Botschaften bei der Zielgruppe ankommen und welche nicht. Seiten mit dauerhaft niedriger Absprungrate deuten auf einen starken Content-Markt-Fit hin, während hohe Absprungraten auf eine Diskrepanz zwischen Besucherintention und Seiteninhalt schließen lassen. Aus SEO-Sicht ist die Absprungrate zwar kein direkter Rankingfaktor, korreliert aber oft mit anderen von Google berücksichtigten Signalen wie Inhaltsqualität und Nutzerzufriedenheit. Seiten mit hoher Absprungrate haben häufig eine geringe durchschnittliche Verweildauer und wenige interne Link-Klicks, was sich indirekt auf das Ranking auswirken kann. Für KI-Monitoring-Plattformen wie AmICited spielt die Absprungrate eine besondere Rolle beim Tracking der Performance nach KI-Zitierungen – hohe Absprungraten bei durch KI verwiesenem Traffic deuten darauf hin, dass der Inhalt den Kontext der Zitation nicht vollständig erfüllt.
Verschiedene KI-Plattformen und Suchmaschinen bringen unterschiedliche Traffic-Charakteristika mit sich, die die Interpretation der Absprungrate beeinflussen. Google AI Overviews (früher Search Generative Experience) liefern in der Regel sehr zielgerichteten Traffic mit klarer Intention, was oft zu niedrigeren Absprungraten führt, da Nutzer bereits eine Zusammenfassung erhalten haben und gezielt nach Detailinformationen suchen. Perplexity AI-Nutzer haben meist einen forschenden Ansatz und verbringen tendenziell mehr Zeit auf Seiten, was die Absprungrate senken kann. ChatGPT-Zitierungen können je nach Gesprächskontext sehr unterschiedlichen Traffic bringen – von Nutzern, die schnelle Antworten wollen (hohe Absprungrate), bis hin zu solchen, die detailliert recherchieren (niedrige Absprungrate). Claude-Nutzer haben oft berufliche oder technische Anliegen und zeigen wiederum anderes Engagement. Beim Monitoring von Marken- oder Domain-Nennungen über Plattformen wie AmICited dient die Absprungrate als entscheidende Kennzahl zur Bewertung der Traffic-Qualität. Wird eine Seite von ChatGPT zitiert und hat eine Absprungrate von 70 %, deutet das darauf hin, dass der Inhalt den Zitationskontext nicht vollständig abdeckt – eine Chance zur Erweiterung oder Klarstellung. Eine Absprungrate von 30 % auf derselben Seite spricht hingegen für qualifizierten Traffic mit hohem Mehrwert. Diese plattformspezifische Analyse hilft Content-Erstellern, ihre Inhalte gezielt für bessere Performance in KI-getriebenen Kanälen zu optimieren.
Definition und Bedeutung der Absprungrate entwickeln sich stetig weiter, während Webtechnologien und Nutzerverhalten sich verändern. Single-Page-Applications (SPAs) und Progressive Web Apps (PWAs) werden immer verbreiteter, wodurch klassische seitenbasierte Metriken an Aussagekraft verlieren. Der Engagement-basierte Ansatz von GA4 ist ein wichtiger Schritt zu sinnvolleren Kennzahlen, doch die Branche wird weitere Verfeinerungen erleben. Künstliche Intelligenz und Machine Learning gewinnen zunehmend Einfluss in der Analyse, indem KI-Systeme Engagement-Muster erkennen, die Menschen entgehen könnten. Datenschutzvorschriften wie DSGVO und neue Cookie-Richtlinien machen die Erhebung von First-Party-Daten wichtiger und verändern die Messung von Absprungrate und Engagement. Die Zunahme von KI-getriebener Suche und Discovery durch Plattformen wie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews schafft neue Kontexte für die Bewertung der Absprungrate – wenn Inhalte von KI-Systemen zitiert werden, misst die Absprungrate, ob die KI-Zitation den Inhalt treffend repräsentiert und qualifizierten Traffic bringt. Voice Search und konversationelle Interfaces verändern die Interaktion mit Inhalten und machen traditionelle Absprungraten für Voice-First-Erlebnisse unter Umständen obsolet. Im Ausblick sollten Marketer die Absprungrate nicht isoliert betrachten, sondern als Teil einer umfassenden Engagement-Analyse, die Verweildauer, Scrolltiefe, Events, Conversion-Raten und Nutzerfeedback einbezieht. Organisationen, die ihre Messsysteme an diese neuen Technologien und Verhaltensweisen anpassen, werden ihre Content-Performance über alle Kanäle – von klassischer Suche über Social Media bis zu neuen KI-Plattformen – optimal steuern können.
Die Absprungrate misst den Prozentsatz der Besucher, die nach dem Betrachten nur einer Seite ohne Interaktion die Website verlassen, während die Ausstiegsrate den Prozentsatz der Sitzungen angibt, die auf einer bestimmten Seite enden, nachdem mehrere Seiten angesehen wurden. Ein Absprung ist immer eine Einzelseiten-Sitzung, ein Ausstieg kann aber nach mehreren Seitenaufrufen erfolgen. Das Verständnis dieses Unterschieds hilft zu erkennen, ob Besucher sofort gehen oder erst nach dem Erkunden der Website.
Nein, die Absprungrate ist laut Google kein direkter Ranking-Faktor. Google Senior Search Analyst John Mueller hat ausdrücklich erklärt, dass Google Analytics-Daten, einschließlich der Absprungrate, nicht in Suchranking-Algorithmen verwendet werden. Allerdings korrelieren hohe Absprungraten oft mit schlechter Inhaltsqualität oder Problemen bei der Nutzererfahrung, was sich indirekt über andere Signale wie Engagement und Verweildauer auf das Ranking auswirken kann.
Eine gute Absprungrate liegt typischerweise zwischen 26 % und 40 %, variiert jedoch je nach Branche und Seitentyp erheblich. Laut Daten aus dem Jahr 2024 beträgt die mittlere Absprungrate branchenübergreifend etwa 44–45 %. Blogartikel haben oft höhere Absprungraten (rund 65 %), während E-Commerce-Seiten im Schnitt bei 33–47 % liegen. B2B-Websites haben typischerweise Absprungraten um 56 %, B2C-Websites im Durchschnitt 45 %.
In Universal Analytics war die Absprungrate einfach der Prozentsatz der Einzelseiten-Sitzungen. In GA4 wird sie als Prozentsatz der Sitzungen definiert, die kein Engagement aufweisen. Eine engagierte Sitzung dauert mindestens 10 Sekunden, hat 2+ Seitenaufrufe oder löst ein Schlüsselevent aus. Diese Änderung macht die Absprungrate für moderne Websites mit endlosem Scrollen und Single-Page-Apps aussagekräftiger.
Häufige Ursachen sind langsame Ladezeiten, irreführende Metadaten oder Seitentitel, schlechtes User Experience Design, nicht mobilfreundliche Layouts, irrelevante oder minderwertige Inhalte, aufdringliche Werbung oder Pop-ups sowie eine Diskrepanz zwischen Werbetext und Landingpage-Inhalt. Zudem können technische Fehler, leere Seiten und unklare Handlungsaufforderungen die Absprungrate signifikant erhöhen und das Besucherengagement verringern.
Effektive Strategien sind die Verbesserung der Ladegeschwindigkeit, Optimierung für Mobilgeräte, Erstellung klarer und ansprechender Inhalte, die der Suchintention entsprechen, der Einsatz interner Links zur Förderung der Erkundung, prominente Calls-to-Action, verbesserte Lesbarkeit durch kurze Absätze und Zwischenüberschriften sowie ein intuitives und ansprechendes Design. A/B-Tests verschiedener Elemente und die Analyse des Nutzerverhaltens mittels Heatmaps können ebenfalls gezielte Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen.
Für Plattformen wie AmICited, die Markenauftritte in KI-Antworten überwachen, ist die Absprungrate eine wichtige Engagement-Metrik. Wenn KI-Systeme Ihre Inhalte zitieren und die Seite eine hohe Absprungrate aufweist, deutet dies darauf hin, dass der Inhalt die Erwartungen der Nutzer nicht erfüllt oder keinen ausreichenden Mehrwert bietet. Diese Kennzahl hilft einzuschätzen, ob KI-getriebener Traffic zu bedeutungsvollem Engagement führt und informiert Optimierungsstrategien für bessere KI-Zitationsleistungen.
Absprungrate und Conversion-Rate sind eng verwandte Kennzahlen. Eine hohe Absprungrate auf conversionsorientierten Seiten (Landingpages, Produktseiten, Checkout) zeigt, dass Besucher vor der gewünschten Aktion abspringen. Durch die Senkung der Absprungrate mittels relevanterer Inhalte, klarerer CTAs und besserer Nutzererfahrung steigen in der Regel auch die Conversion-Raten. Die gleichzeitige Beobachtung beider Werte liefert ein vollständiges Bild der Seitenperformance.
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