Welche Inhaltsformate werden tatsächlich von KI zitiert? Verschiedene Ansätze im Test
Community-Diskussion darüber, welche Inhaltsformate in der KI-Suche am besten abschneiden. Echte Testergebnisse und Strategien für KI-optimierte Inhalte.
Okay, ich bin diese Woche tief ins Thema eingestiegen und habe getestet, wie Content-Formatierung die KI-Zitierhäufigkeit beeinflusst. Das habe ich gemacht:
Das Experiment:
Ich habe zwei ähnliche Artikel auf unserem Blog zu überlappenden Themen:
Beide haben ähnliche Wortanzahl, ähnliche Themen, ähnliche Qualität. Artikel A rankt bei Google sogar etwas besser.
Die Ergebnisse:
Bei Tests mit relevanten Anfragen auf KI-Plattformen:
Meine Hypothese:
Aufzählungspunkte schaffen “zitierbereite Chunks”, die KI sicher extrahieren kann. Prosatext verlangt mehr Interpretation.
Hat das sonst noch jemand getestet? Beobachte ich wirklich ein Muster oder ist das nur Zufall?
Du bist da etwas Echtem auf der Spur. Ich erkläre dir den technischen Hintergrund:
Wie KI Texte verarbeitet:
KI-Modelle zerlegen Inhalte in Tokens und analysieren Zusammenhänge über Aufmerksamkeitsmechanismen. Wenn sie auf Aufzählungspunkte treffen, passiert Folgendes:
Bei Prosatext muss die KI:
Aufzählungspunkte beseitigen diese Unsicherheit.
Deshalb werden sie häufiger zitiert – nicht weil die KI sie “liebt”, sondern weil sie diese mit höherer Sicherheit extrahieren kann.
Das Konzept “Extraktionssicherheit” ist wirklich hilfreich.
Es geht also weniger um Formatierungspräferenzen der KI und mehr darum, das Risiko von Fehlinterpretationen zu minimieren?
Gilt das für alle KI-Plattformen gleichermaßen oder sind manche aufgeschlossener für Aufzählungspunkte?
Es gilt grundsätzlich, aber es gibt Unterschiede zwischen den Plattformen:
ChatGPT: Liebt Aufzählungspunkte. Gibt sie oft nahezu wortwörtlich in Antworten wieder.
Perplexity: Ebenfalls aufzählungsfreundlich, legt aber mehr Wert auf Quellenvielfalt. Kann Aufzählungspunkte aus mehreren Quellen kombinieren.
Google KI Overviews: Starke Präferenz für strukturierte Inhalte allgemein. Die Featured-Snippet-Logik greift hier ebenso.
Claude: Kommt auch mit Prosatext besser klar, bevorzugt aber dennoch klare Struktur.
Das universelle Prinzip: Klare Struktur = sicheres Zitieren
Ich habe das intensiv getestet. Hier meine Daten:
Zitierhäufigkeit nach Content-Format (aus meinem Portfolio):
| Format | ChatGPT-Zitierquote | Perplexity-Zitierquote |
|---|---|---|
| Aufzählungspunkte | 34% | 28% |
| Nummerierte Listen | 38% | 31% |
| Tabellen | 41% | 35% |
| Prosatext | 12% | 15% |
| Gemischt (ideal) | 47% | 42% |
Wichtigste Erkenntnis:
Gemischte Formate – Kombination aus Aufzählungen, Tabellen und gezieltem Prosatext – funktionieren am besten. Reine Aufzählungsartikel wirken künstlich und werden ggf. abgewertet.
Die optimale Mischung:
Das entspricht auch dem Vorgehen eines hilfreichen Experten.
Perspektive aus dem UX Writing:
Das ist nicht nur ein KI-Thema – es geht um Informationsdesign.
Inhalte, die für KI leicht zu parsen sind, sind auch für Menschen leichter zu überfliegen. Die Überschneidung ist groß:
Wer für KI-Zitate optimiert, verbessert oft auch das Nutzererlebnis.
Die Falle:
Nicht die Lesbarkeit für KI-Optimierung opfern. Ein “Bullet Point-Salat”, den Menschen kaum erfassen können, bringt langfristig nichts.
KI-Zitieroptimierung sollte ein Nebeneffekt guten Informationsdesigns sein, nicht das Hauptziel.
Ergänzung aus der technischen Dokumentation:
Wir schreiben Entwicklerdokumentation, die sowohl für Menschen als auch für KI zitierbar sein muss. Unser Ansatz:
Strukturhirarchie:
Unsere Erkenntnisse:
Schema-Markup ist auch wichtig:
Wir nutzen HowTo- und FAQ-Schema zusätzlich zur Formatierung. Die Kombination aus visueller Struktur + semantischem Markup ist am effektivsten.
Gegenmeinung: Ich habe gesehen, dass Aufzählungs-Missbrauch nach hinten losgeht.
Was nicht funktioniert:
Beispiel für schlechte Aufzählung:
“Vorteile:
vs.
“Wichtige Vorteile für unsere Kunden:
Die zweite Version ist zitierbar. Die erste ist lieblos.
Die Regel:
Jeder Punkt sollte ein vollständiger, eigenständiger Gedanke sein, der ohne weiteren Kontext extrahiert und zugeordnet werden kann.
Praktische Frage zur Umsetzung:
Wie priorisiert ihr beim Nachrüsten bestehender Inhalte für KI-Zitierbarkeit?
Wir haben über 500 Blogposts. Wir können nicht alle umstrukturieren.
So haben wir mit einer ähnlichen Content-Bibliothek priorisiert:
Phase 1: Seiten mit größtem Einfluss (Top 20%)
Phase 2: KI-Zitier-Tracking
Phase 3: Systematische Updates
Nicht alles auf einmal machen. Dort starten, wo der größte Hebel ist.
Die Diskussion war extrem wertvoll. Das ist mein Framework daraus:
Das Aufzählungsprinzip:
Es geht nicht darum, dass KI “Aufzählungen mag” – sondern um Extraktionssicherheit. Klare Struktur verringert Unklarheiten und erhöht die Zitierwahrscheinlichkeit.
Best Practices:
Was ich umsetze:
Danke an alle für die Insights. Ich werde mit diesem Framework weitere Tests machen.
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