Gesunde Skepsis. Hier meine ehrliche Antwort:
Überschneidung mit klassischem SEO: ca. 70 %
Umfassende Inhalte, gute Struktur, Autoritätssignale – das war immer wichtig. „Semantisches SEO“ ist keine Revolution.
Was wirklich neu ist: ca. 30 %
Das ist tatsächlich anders:
1. Entity-Denken statt Keyword-Denken
Früher: „Keyword ‚Projektmanagement-Software‘ anvisieren“
Heute: „Unsere Marke als Entity für die Kategorie Projektmanagement etablieren“
KI-Systeme bauen Wissensgraphen mit Entities und Beziehungen auf. Es zählt mehr, dass deine Marke als Entity in den richtigen Kategorien erkannt wird, als das reine Keyword-Matching.
2. Themenvollständigkeit auf anderem Level
Früher: „Alle relevanten Keywords abdecken“
Heute: „Thema so vollständig abdecken, dass KI dich als Autorität wahrnimmt“
KI-Systeme bewerten Themenautorität ganzheitlicher als Keyword-Dichte.
3. Explizite semantische Signale
Früher: Keywords natürlich verwenden
Heute: Schema-Markup nutzen, Entities konsistent benennen, klare Konzeptdefinitionen
KI-Systeme profitieren von expliziten Signalen, die ihnen helfen, deinen Content zu verstehen.
Fazit: Nicht völlig neu, aber auch nicht nur Buzzwords. Die Art und Weise, wie Suche funktioniert, entwickelt sich tatsächlich weiter und verlangt etwas Anpassung in der Optimierung.