Click-Through Rate (CTR)

Click-Through Rate (CTR)

Click-Through Rate (CTR)

Die Click-Through Rate (CTR) ist eine Kennzahl, die den Prozentsatz der Impressionen misst, die zu Klicks führen. Sie wird berechnet, indem die Gesamtzahl der Klicks durch die Gesamtzahl der Impressionen geteilt und mit 100 multipliziert wird. Sie dient als wichtiger Leistungsindikator zur Bewertung der Effektivität von digitalen Werbeanzeigen, E-Mail-Kampagnen und organischen Suchergebnissen über verschiedene Marketingkanäle hinweg.

Definition der Click-Through Rate (CTR)

Click-Through Rate (CTR) ist eine grundlegende Kennzahl im Digitalmarketing, die den Prozentsatz der Impressionen misst, die zu Klicks führen. Konkret wird die CTR berechnet, indem die Gesamtzahl der Klicks durch die Gesamtzahl der Impressionen geteilt und mit 100 multipliziert wird, um das Ergebnis als Prozentsatz auszudrücken. Wenn beispielsweise eine Anzeige 200 Klicks bei 50.000 Impressionen erhält, beträgt die CTR 0,4 % (200 ÷ 50.000 × 100). Diese Kennzahl ist ein entscheidender Indikator dafür, wie effektiv eine Anzeige, E-Mail oder ein organisches Suchergebnis die Aufmerksamkeit der Nutzer gewinnt und Interaktionen fördert. Die CTR wird in zahlreichen digitalen Kanälen verwendet, darunter bezahlte Suchanzeigen, Display-Anzeigen, E-Mail-Marketing und organische Suchergebnisse, und zählt zu den universellsten Leistungskennzahlen im Digitalmarketing. Die Kennzahl liefert wertvolle Einblicke in die Relevanz und Attraktivität von Marketinginhalten für Zielgruppen und hilft Marketern zu verstehen, ob ihre Botschaften bei potenziellen Kunden ankommen.

Historischer Kontext und Entwicklung der CTR

Das Konzept der Click-Through Rate entstand in den frühen Tagen der Online-Werbung in den 1990er Jahren, als Banneranzeigen erstmals auf Websites erschienen. Mit der Weiterentwicklung des Digitalmarketings wurde die CTR zum Standardmaßstab für die Bewertung von Anzeigenleistungen auf verschiedenen Plattformen und Kanälen. Anfänglich war die CTR hauptsächlich mit Display-Werbung verbunden, doch mit dem Aufkommen von Suchmaschinenmarketing und E-Mail-Kampagnen wurde ihre Anwendung deutlich ausgeweitet. In den letzten zwei Jahrzehnten ist die durchschnittliche CTR aufgrund des sogenannten „Banner-Blindheit“-Effekts, bei dem Nutzer Anzeigen immer weniger wahrnehmen, erheblich gesunken. 1994 erzielte das erste Banner etwa 44 % CTR, doch schon Anfang der 2000er Jahre sank der Durchschnitt bei Display-Anzeigen auf etwa 0,5 %. Dieser Rückgang veranlasste Marketer dazu, gezieltere und kreativere Strategien zu entwickeln. Heute bleibt die CTR essenziell, wird aber oft zusammen mit weiteren Kennzahlen wie Conversion-Rate, Cost-per-Click und Qualitätsfaktor analysiert, um ein umfassenderes Bild der Kampagnenleistung zu erhalten. Die Kennzahl gewinnt zudem im Bereich KI-Monitoring und Brand-Tracking an Bedeutung, da Unternehmen die CTR in KI-generierten Antworten und Suchübersichten verfolgen, um ihre Sichtbarkeit in neuen, KI-basierten Suchumgebungen zu verstehen.

CTR-Formel und Rechenbeispiele

Die Formel zur Berechnung der Click-Through Rate ist einfach und wird kanalübergreifend im digitalen Marketing verwendet:

CTR = (Gesamtklicks ÷ Gesamtimpressionen) × 100

Ein praktisches Beispiel: Ein Unternehmen schaltet eine Google-Ads-Kampagne, die innerhalb einer Woche 10.000 Impressionen generiert. In diesem Zeitraum klicken 150 Nutzer auf die Anzeige. Mit der CTR-Formel ergibt sich: (150 ÷ 10.000) × 100 = 1,5 % CTR. Das heißt, 1,5 % aller Nutzer, die die Anzeige gesehen haben, haben darauf geklickt. Ein weiteres Beispiel zeigt kanalübergreifende Unterschiede: Eine E-Mail-Kampagne versendet 50.000 E-Mails, und 2.650 Empfänger klicken auf einen Link in der E-Mail. Die E-Mail-CTR beträgt (2.650 ÷ 50.000) × 100 = 5,3 %, was den Benchmarks im E-Mail-Marketing entspricht. Das Verständnis dieser Berechnung ist entscheidend, da sie Marketern den Vergleich von Leistungen verschiedener Kampagnen, Zeiträume und Kanäle ermöglicht. Die Einfachheit der Formel täuscht über ihre Bedeutung hinweg – selbst kleine Verbesserungen der CTR können zu erheblichen Steigerungen bei Traffic und Conversions führen. Beispielsweise entspricht eine Steigerung der CTR von 1 % auf 1,5 % einer Erhöhung des Engagements um 50 %, was sich deutlich auf den Gesamt-ROI und die Geschäftsergebnisse auswirken kann.

Vergleichstabelle: CTR in verschiedenen Marketingkanälen

KanalDurchschnittliche CTRTypischer BereichSchlüsselfaktorenOptimierungsschwerpunkt
Organische Suchergebnisse1,56 % – 6,64 %0,5 % – 10 %+Position, Titel, Meta-BeschreibungSEO, Titeloptimierung
Google Ads (Suche)3,17 % – 7,11 %1 % – 15 %+Anzeigentext, Keywords, QualitätsfaktorKeyword-Relevanz, Anzeigentests
Display-Anzeigen0,47 % – 0,57 %0,1 % – 2 %Kreativität, Platzierung, ZielgruppeVisuelles Design, Targeting
E-Mail-Marketing5,3 % – 21,5 %2 % – 30 %+Betreffzeile, Inhalt, CTASegmentierung, Personalisierung
Social Media Ads1 % – 5 %0,5 % – 10 %Kreativität, ZielgruppenanspracheZielgruppen-Fit, visuelle Attraktivität
Retargeting-Anzeigen0,5 % – 2 %0,3 % – 5 %Frequenz, BotschaftRelevanz der Botschaft, Frequenzbegrenzung

Diese Tabelle zeigt die erheblichen Unterschiede der CTR in verschiedenen Kanälen. E-Mail-Marketing erzielt konstant die höchsten CTR-Werte, vermutlich, weil Empfänger bereits eingewilligt haben und relevante Inhalte erwarten. Organische Suchergebnisse erreichen bei richtiger Optimierung, insbesondere auf Spitzenpositionen, ebenfalls hohe CTR. Display-Anzeigen weisen aufgrund ihrer aufdringlichen Art und der Verbreitung von Banner-Blindheit die niedrigsten Durchschnittswerte auf. Das Verständnis dieser kanalbezogenen Benchmarks hilft Marketern, realistische Leistungsziele zu setzen und Budgets effektiver einzusetzen.

Technische Erklärung: Wie die CTR plattformübergreifend funktioniert

Die Click-Through Rate funktioniert je nach Plattform und Kontext unterschiedlich, aber das Grundprinzip bleibt gleich. In Google Ads und anderen PPC-Plattformen wird die CTR in Echtzeit berechnet, sobald Nutzer mit Anzeigen interagieren. Die Plattform erfasst jede Impression (wenn eine Anzeige angezeigt wird) und jeden Klick (wenn ein Nutzer auf eine Anzeige klickt) und berechnet die CTR automatisch im Kampagnen-Dashboard. Diese Echtzeitdaten ermöglichen es Werbetreibenden, die Leistung kontinuierlich zu überwachen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Für organische Suchergebnisse wird die CTR basierend auf Daten aus der Google Search Console und ähnlichen Tools berechnet, die erfassen, wie oft eine URL in den Suchergebnissen erscheint (Impressionen) und wie oft Nutzer darauf klicken (Klicks). Die Berechnung bleibt gleich, aber die Datenerhebung unterscheidet sich. Beim E-Mail-Marketing wird die CTR von E-Mail-Service-Providern ermittelt, die Link-Klicks innerhalb von E-Mails nachverfolgen. Wenn ein Empfänger auf einen Link klickt, wird dies erfasst und die CTR basierend auf der Gesamtzahl der versendeten E-Mails berechnet. Soziale Netzwerke wie Facebook und LinkedIn berechnen die CTR für organische Beiträge und bezahlte Anzeigen gleichermaßen automatisch. Beim KI-Monitoring und Brand-Tracking erfassen Plattformen wie AmICited die CTR, indem sie überwachen, wie oft Marken in KI-generierten Antworten erwähnt werden und wie häufig Nutzer auf diese Erwähnungen klicken. Diese neue Anwendung der CTR gewinnt an Bedeutung, da Unternehmen ihre Sichtbarkeit und ihr Engagement in KI-gesteuerten Suchumgebungen wie Perplexity, ChatGPT, Google AI Overviews und Claude verstehen möchten.

Geschäftlicher Einfluss und strategische Bedeutung der CTR

Die geschäftlichen Auswirkungen der Click-Through Rate gehen weit über reine Engagement-Kennzahlen hinaus. Die CTR beeinflusst direkt den Cost-per-Click (CPC) bei bezahlter Werbung, da Plattformen wie Google Ads Anzeigen mit hoher CTR mit niedrigeren Kosten und besseren Platzierungen belohnen. Das erzeugt einen positiven Kreislauf: Eine verbesserte CTR führt zu besseren Positionierungen, wodurch mehr Impressionen entstehen, was wiederum die CTR weiter steigern kann. Bei organischer Suche beeinflusst die CTR die Sichtbarkeit und das Verkehrsaufkommen – eine Website auf Position eins mit 7 % CTR erhält deutlich mehr Besucher als ein Ergebnis auf Position fünf mit 2 % CTR, selbst wenn beide für dasselbe Keyword ranken. Im E-Mail-Marketing korreliert die CTR direkt mit dem Umsatz, da höhere Klickraten typischerweise zu mehr Conversions und Verkäufen führen. Unternehmen, die überdurchschnittliche CTR-Werte erreichen, profitieren von niedrigeren Akquisitionskosten und einer höheren Rendite auf Werbeausgaben (ROAS). Untersuchungen zeigen, dass über 78 % der Unternehmen KI-gestützte Content-Monitoring-Tools einsetzen, um Kennzahlen wie die CTR kanalübergreifend zu verfolgen, da eine umfassende Performance-Überwachung für datengestützte Entscheidungen unerlässlich ist. Die Kennzahl dient auch als Qualitätsindikator – eine hohe CTR deutet darauf hin, dass Marketingbotschaften relevant, ansprechend und gut auf die Zielgruppe ausgerichtet sind. Eine niedrige CTR hingegen signalisiert, dass Anpassungen bei Targeting, Kreativität, Messaging oder Positionierung erforderlich sind. Dieser Diagnosewert macht die CTR zu einem zentralen Element bei der kontinuierlichen Optimierung und Verbesserung von Marketingkampagnen.

Strategien und Best Practices zur CTR-Optimierung

Die Verbesserung der Click-Through Rate erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der mehrere Elemente des Marketing-Funnels berücksichtigt. Überschriften- und Textoptimierung ist essenziell – überzeugende, nutzenorientierte Überschriften erzielen deutlich bessere CTR als generische. Beispielsweise erreicht „Laden Sie Ihren kostenlosen Marketing-Guide herunter“ typischerweise höhere CTR als „Hier klicken“. Keyword-Recherche und Targeting sind für PPC-Kampagnen entscheidend; spezifischere, Long-Tail-Keywords liefern oft höhere CTR, da sie qualifiziertere Nutzer mit klarer Absicht ansprechen. Meta-Beschreibungs-Optimierung für organische Suchergebnisse ist ebenso wichtig – gut formulierte Beschreibungen mit relevanten Keywords und überzeugenden Nutzenversprechen fördern mehr Klicks. Visuelles Design und Kreativqualität sind insbesondere bei Display- und Social-Media-Anzeigen entscheidend; hochwertige Bilder, Videos und Designelemente ziehen mehr Aufmerksamkeit auf sich und sorgen für eine höhere CTR. Call-to-Action (CTA)-Optimierung beinhaltet das Testen verschiedener CTA-Button-Texte, Farben, Platzierungen und Designs, um herauszufinden, was bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt. A/B-Tests sind für die CTR-Verbesserung unerlässlich – der Vergleich zweier Varianten einer Anzeige, E-Mail oder Landingpage zeigt, welche Elemente das Engagement steigern. Zielgruppensegmentierung und Targeting stellen sicher, dass Ihre Botschaft die relevantesten Nutzer erreicht und sowohl die CTR als auch die Conversion-Rate verbessert. Landingpage-Übereinstimmung ist entscheidend; wenn die Landingpage nicht zum Versprechen oder zur Botschaft der Anzeige passt, verlassen Nutzer die Seite sofort wieder – der Klick ist somit verschwendet. Mobile Optimierung wird immer wichtiger, da mobile Nutzer andere Verhaltensmuster haben und oft eine andere Ansprache oder ein anderes Design benötigen. Frequenzbegrenzung bei Retargeting-Kampagnen verhindert Werbemüdigkeit und sorgt durch Limitierung der Anzeigenhäufigkeit für eine gesunde CTR.

Zentrale Aspekte und Vorteile der CTR-Überwachung

  • Leistungs-Benchmarking: Vergleichen Sie Ihre CTR mit Branchenstandards, um festzustellen, ob Ihre Kampagnen über- oder unterdurchschnittlich abschneiden, und setzen Sie realistische Verbesserungsziele
  • Budget-Optimierung: Kampagnen mit höherer CTR haben in der Regel geringere Klickkosten, sodass Sie Budgets effizienter einsetzen und die Rendite auf Werbeausgaben maximieren können
  • Qualitätssignal: Die CTR dient sowohl Suchmaschinen als auch Nutzern als Qualitätsindikator; eine hohe CTR führt oft zu besseren Rankings und mehr Sichtbarkeit
  • Zielgruppen-Insights: Unterschiede in der CTR zwischen Zielgruppen zeigen, welche Gruppen am besten auf Ihre Botschaft reagieren und ermöglichen gezieltere zukünftige Kampagnen
  • Kreativtests: A/B-Tests verschiedener Anzeigenvarianten und die Messung der CTR helfen, die wirksamsten Kreativelemente, Überschriften und CTAs zu identifizieren
  • Kampagnendiagnose: Eine niedrige CTR weist auf Probleme bei Targeting, Messaging oder Positionierung hin, während eine hohe CTR auf effektive Umsetzung hindeutet
  • Wettbewerbsanalyse: Die Überwachung von CTR-Trends zeigt, wie Ihre Leistung im Vergleich zum Wettbewerb ist und wo Differenzierungspotenziale bestehen
  • KI-Sichtbarkeits-Tracking: Bei Nutzung von KI-Monitoring-Plattformen zeigt die CTR, wie oft Nutzer mit Markenerwähnungen in KI-generierten Antworten und Suchübersichten interagieren
  • Conversion-Korrelation: Auch wenn die CTR keine Conversions garantiert, sorgen Kampagnen mit hoher CTR meist für mehr qualifizierten Traffic und erhöhen das Conversion-Potenzial insgesamt
  • Echtzeit-Optimierung: CTR-Daten stehen in den meisten Plattformen in Echtzeit zur Verfügung, sodass schnelle Anpassungen und kontinuierliche Verbesserungen während der gesamten Kampagnendauer möglich sind

Branchen-Benchmarks und Leistungsstandards

Click-Through Rate Benchmarks unterscheiden sich erheblich zwischen Branchen und Kanälen, da das Nutzerverhalten, der Wettbewerbsdruck und die Relevanz der Inhalte variieren. Laut umfassender Branchenrecherchen liegt die durchschnittliche CTR für Suchanzeigen über alle Branchen hinweg bei etwa 6,64 %, wobei die Position einen erheblichen Einfluss hat. Anzeigen auf der Spitzenposition erzielen im Schnitt 7,11 % CTR, während Anzeigen auf Position neun nur noch 0,55 % erreichen. Dieser enorme Unterschied unterstreicht, wie wichtig Top-Positionen bei bezahlter Suche sind. Display-Werbung erzielt deutlich niedrigere Durchschnittswerte von etwa 0,57 %, einige Quellen nennen sogar nur 0,47 %. Das spiegelt die aufdringliche Art von Display-Anzeigen und die weitverbreitete Banner-Blindheit wider. E-Mail-Marketing erreicht deutlich höhere CTR-Werte, mit Branchenmittelwerten um 5,3 % für die Click-to-Open-Rate (CTOR), wobei die Gesamt-CTR von E-Mails je nach Listenqualität, Segmentierung und Relevanz der Inhalte zwischen 2 % und 30 % variiert. Organische Suchergebnisse weisen durchschnittlich 1,56 % CTR auf, wobei die Position ausschlaggebend ist – Top-Rankings erreichen weitaus höhere Werte. Social-Media-Werbung erzielt typischerweise 1 % bis 5 % CTR, abhängig von Plattform, Zielgruppenansprache und Kreativqualität. Branchenspezifische Unterschiede sind groß – beispielsweise erreichen technologiebezogene Anzeigen im Schnitt 2,09 % CTR, während Werbung in der Dating-Branche bei durchschnittlich 6,05 % liegt, was unterschiedliche Nutzerintentionen und Engagement-Muster widerspiegelt. Diese Benchmarks sind hilfreich, um Leistungsziele zu setzen und zu erkennen, ob Ihre Kampagnen Optimierungsbedarf haben.

Zukunftstrends und Entwicklung der CTR im KI-getriebenen Marketing

Die Definition und Anwendung der Click-Through Rate entwickelt sich weiter, da Künstliche Intelligenz und Machine Learning das Digitalmarketing verändern. KI-gestützte Personalisierung beeinflusst die CTR zunehmend, da Algorithmen immer relevantere Inhalte für einzelne Nutzer bereitstellen und dadurch die Klickraten potenziell erhöhen. Predictive Analytics ermöglichen es Marketern nun, die CTR schon vor Kampagnenstart vorherzusagen und so Planung und Ressourceneinsatz zu optimieren. Das Aufkommen von KI-Monitoring-Plattformen wie AmICited eröffnet neue Anwendungsbereiche für die CTR, da Unternehmen nun verfolgen, wie häufig Nutzer auf Markenerwähnungen in KI-generierten Antworten von Systemen wie ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und Claude klicken. Dies bedeutet einen grundlegenden Wandel darin, wie Marken Sichtbarkeit und Engagement in KI-gesteuerten Suchumgebungen verstehen. Datenschutzorientiertes Marketing und der Wegfall von Third-Party-Cookies verändern die Messung und Attribution der CTR, wobei First-Party-Daten immer wichtiger werden. Voice Search und Conversational AI schaffen neue Kontexte, in denen klassische CTR-Kennzahlen angepasst werden müssen, da Nutzer mit KI-Systemen anders interagieren als mit traditionellen Suchergebnissen. Kanalübergreifende Attribution wird immer ausgefeilter, sodass Marketer nachvollziehen können, wie sich die CTR eines Kanals auf Conversions in anderen Kanälen auswirkt. Real-Time Bidding und programmatische Werbung nutzen CTR-Prognosen, um Anzeigenplatzierung und Preise in Millisekunden zu optimieren. Die Zukunft der CTR wird wahrscheinlich differenziertere Kennzahlen umfassen, die Nutzerintention, Engagement-Qualität und Geschäftsergebnisse über reine Klicks hinaus berücksichtigen. Da KI-Systeme immer präsenter bei Suche und Informationsbeschaffung werden, ist das Verständnis der CTR in diesen neuen Kontexten für Marken essenziell, um Sichtbarkeit und Engagement bei ihren Zielgruppen zu bewahren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen CTR und Conversion-Rate?

Die CTR misst den Prozentsatz der Personen, die auf eine Anzeige oder einen Link im Verhältnis zu den gesamten Impressionen klicken, während die Conversion-Rate den Prozentsatz dieser Klicks misst, die zu einer gewünschten Aktion führen (Kauf, Anmeldung usw.). Die CTR befindet sich am oberen Ende des Marketing-Funnels, während die Conversion-Rate Aktionen weiter unten im Funnel misst. Beide Kennzahlen sind wichtig, dienen jedoch unterschiedlichen Zwecken bei der Bewertung der Kampagnenleistung.

Was ist ein guter CTR-Benchmark?

CTR-Benchmarks variieren stark je nach Branche und Kanal. Für Suchanzeigen liegt der durchschnittliche CTR-Wert über alle Branchen hinweg bei etwa 6,64 %, während Display-Anzeigen im Durchschnitt etwa 0,57 % erreichen. Im E-Mail-Marketing liegt die CTR typischerweise bei etwa 5,3 %, und organische Suchergebnisse erreichen im Durchschnitt 1,56 %. Ihr spezifischer Benchmark hängt von Ihrer Branche, Zielgruppe und Anzeigenplatzierung ab – daher ist der Vergleich mit branchenspezifischen Durchschnittswerten aussagekräftiger als mit allgemeinen Benchmarks.

Wie kann ich meine CTR verbessern?

Verbessern Sie die CTR, indem Sie Anzeigentexte mit überzeugenden Überschriften und klaren Handlungsaufforderungen optimieren, Keyword-Recherche betreiben, um relevante Zielgruppen anzusprechen, Meta-Beschreibungen für organische Ergebnisse verbessern, hochwertige Visuals verwenden und sicherstellen, dass die Landingpage mit der Anzeigenbotschaft übereinstimmt. A/B-Tests verschiedener Anzeigenvarianten helfen dabei, herauszufinden, was bei Ihrer Zielgruppe ankommt. Außerdem kann die gezielte Ansprache qualifizierter Zielgruppen die CTR erheblich steigern.

Warum ist die CTR für das KI-Monitoring und Brand Tracking wichtig?

Die CTR ist für KI-Monitoring-Plattformen wie AmICited entscheidend, da sie anzeigt, wie oft Nutzer mit Inhalten interagieren, in denen Ihre Marke in KI-generierten Antworten und Suchergebnissen erwähnt wird. Das Tracking der CTR hilft Marken zu verstehen, wie sichtbar und engagiert sie in KI-Übersichten, Perplexity-Antworten und anderen KI-Systemen sind. Eine höhere CTR deutet auf eine bessere Markenpositionierung und Relevanz in KI-gesteuerten Suchumgebungen hin.

Wie beeinflusst die CTR das Ranking in Suchmaschinen?

Suchmaschinen wie Google verwenden die CTR als Qualitätsindikator in ihren Ranking-Algorithmen. Anzeigen und organische Ergebnisse mit höherer CTR werden oft mit besseren Positionen belohnt, da sie Relevanz und Nutzerzufriedenheit anzeigen. Dies erzeugt einen positiven Kreislauf, bei dem eine verbesserte CTR zu besseren Rankings führen kann, was wiederum zu mehr Impressionen und einer weiteren Verbesserung der CTR führt.

Welche Haupttypen von CTR gibt es?

Die drei Haupttypen der CTR sind: Organische CTR (aus Suchmaschinenergebnissen), Pay-per-Click (PPC) CTR (aus bezahlter Werbung) und E-Mail-CTR (aus E-Mail-Marketing-Kampagnen). Jeder Typ misst Klicks im jeweiligen Kanal und hat unterschiedliche Durchschnittswerte. Zu wissen, welcher Typ für Ihre Kampagne relevant ist, ist entscheidend für die korrekte Leistungsbewertung und Optimierung.

Wie hängt die CTR mit dem Qualitätsfaktor bei Google Ads zusammen?

Die CTR ist ein wesentlicher Bestandteil des Qualitätsfaktors bei Google Ads, der sich direkt auf Ihre Kosten pro Klick und die Anzeigenplatzierung auswirkt. Eine höhere CTR zeigt, dass Ihre Anzeigen für Nutzer relevant sind, was den Qualitätsfaktor verbessert. Ein besserer Qualitätsfaktor bedeutet niedrigere Kosten und bessere Anzeigenpositionen. Deshalb ist die Optimierung der CTR für die Effizienz und den ROI von PPC-Kampagnen entscheidend.

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