
DoFollow-Link
Erfahren Sie, was DoFollow-Links sind, wie sie Rankingwert und Autorität durch Link Juice weitergeben und warum sie für SEO-Erfolg und KI-Sichtbarkeit entscheid...

Ein NoFollow-Link ist ein Hyperlink mit dem HTML-Attribut rel=“nofollow”, das Suchmaschinen anweist, keine Ranking-Autorität oder PageRank an die verlinkte Seite weiterzugeben. Obwohl NoFollow-Links nicht direkt zu besseren Suchmaschinen-Rankings beitragen, sind sie weiterhin wertvoll, um Referral-Traffic zu generieren, ein natürliches Linkprofil aufzubauen und die SEO-Konformität mit den Richtlinien von Google zu wahren.
Ein NoFollow-Link ist ein Hyperlink mit dem HTML-Attribut rel="nofollow", das Suchmaschinen anweist, keine Ranking-Autorität oder PageRank an die verlinkte Seite weiterzugeben. Obwohl NoFollow-Links nicht direkt zu besseren Suchmaschinen-Rankings beitragen, sind sie weiterhin wertvoll, um Referral-Traffic zu generieren, ein natürliches Linkprofil aufzubauen und die SEO-Konformität mit den Richtlinien von Google zu wahren.
Ein NoFollow-Link ist ein Hyperlink, der das HTML-Attribut rel="nofollow" enthält. Dieses signalisiert Suchmaschinen, dass die verlinkende Website die Zielseite nicht befürwortet oder für sie einsteht. Das Attribut weist Suchmaschinen an, PageRank, Link-Juice oder Ranking-Autorität nicht an die Zielseite weiterzugeben. Obwohl NoFollow-Links nicht direkt zur Verbesserung des Suchmaschinen-Rankings beitragen, sind sie ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden, natürlichen Backlinkprofils und bieten weiterhin indirekte SEO-Vorteile durch Referral-Traffic und Markenbekanntheit. Das NoFollow-Attribut wurde ursprünglich 2005 von Google in Zusammenarbeit mit MSN Search und Yahoo eingeführt, um Kommentarspam und manipulative Linkpraktiken zu bekämpfen. Heute zählt es zu den grundlegenden Konzepten im Bereich Suchmaschinenoptimierung und Linkbuilding-Strategie und ist auf großen Plattformen sowie in Content-Management-Systemen weit verbreitet.
Das NoFollow-Attribut entstand 2005 als direkte Antwort auf die explosionsartige Zunahme von Blog-Kommentarspam, bei dem böswillige Akteure Links zu ihren eigenen Websites in Blog-Kommentaren hinterließen, um ihre Suchmaschinenplatzierungen künstlich zu steigern. Vor der Einführung von NoFollow übertrugen solche Spam-Links vollen PageRank und Autorität – ein großes Problem für Website-Betreiber und die Suchqualität. Matt Cutts von Google und Jason Shellen von Blogger entwickelten gemeinsam das rel=“nofollow”-Mikroformat als Lösung, damit Webmaster bestimmten Links die Weitergabe von Autorität durch Suchmaschinen untersagen konnten. Diese Innovation veränderte grundlegend den Umgang mit Links und Vertrauenssignalen im Web. Fast 15 Jahre lang behandelte Google NoFollow als strikte Anweisung – Links mit diesem Attribut wurden beim Crawlen und Indexieren vollständig ignoriert. Im März 2020 jedoch kündigte Google eine bedeutende algorithmische Änderung an: NoFollow wurde von einer Anweisung zu einem „Hinweis“ herabgestuft, sodass Suchmaschinen nun selbst entscheiden können, ob sie NoFollow-Links crawlen und für die Bewertung heranziehen, wenn sie diese als relevant oder hochwertig einstufen. Diese Entwicklung spiegelt Googles wachsende Fähigkeit wider, Linkkontexte und -qualität über reine Attributwerte hinaus zu verstehen.
Technisch gesehen wird ein NoFollow-Link durch ein einfaches HTML-Attribut im Ankertag umgesetzt. Ein Standard-DoFollow-Link sieht so aus: <a href="https://example.com">Link Text</a>, während ein NoFollow-Link das rel-Attribut enthält: <a href="https://example.com" rel="nofollow">Link Text</a>. Trifft ein Suchmaschinen-Crawler auf einen NoFollow-Link, erhält er das Signal, dass die verlinkende Website die Zielseite weder befürwortet noch Autorität weitergeben möchte. Moderne Suchmaschinen wie Google, Bing, DuckDuckGo und Yahoo erkennen und respektieren das NoFollow-Attribut, wobei sie es unterschiedlich streng behandeln. Googles Update von 2020 führte zwei ergänzende Attribute ein: rel="sponsored" für bezahlte oder gesponserte Links und rel="ugc" für nutzergenerierte Inhalte wie Kommentare oder Forenbeiträge. Diese Attribute ermöglichen es Website-Betreibern, die Art ihrer Links differenzierter zu kennzeichnen und gleichzeitig mit dem ursprünglichen NoFollow-Standard kompatibel zu bleiben. Mehrere Attribute können kombiniert werden – zum Beispiel bedeutet rel="nofollow sponsored", dass es sich um einen bezahlten Link handelt, der keine Autorität weitergeben soll. Diese technische Flexibilität ermöglicht Websites die Einhaltung der Suchmaschinenrichtlinien und eine präzise Beschreibung ihres Link-Ökosystems.
| Attribut | Zweck | Überträgt Autorität | Empfohlene Einsatzgebiete | Behandlung durch Suchmaschinen |
|---|---|---|---|---|
| DoFollow (Standard) | Regulärer Link ohne Einschränkung | Ja, voller PageRank | Redaktionelle Links, Zitate, vertrauenswürdige Quellen | Gecrawlt, indexiert, als Rankingsignal gezählt |
| NoFollow | Signalisiert Nicht-Empfehlung | Nein, blockiert PageRank | Kommentare, nicht vertrauenswürdige Quellen, Haftungsausschlüsse | Als Hinweis behandelt; kann gecrawlt/berücksichtigt werden |
| rel=“sponsored” | Kennzeichnet bezahlte/gesponserte Links | Nein, blockiert PageRank | Anzeigen, Affiliate-Links, bezahlte Partnerschaften | Gecrawlt, aber nicht als redaktionelle Empfehlung gewertet |
| rel=“ugc” | Markiert nutzergenerierte Inhalte | Nein, blockiert PageRank | Blog-Kommentare, Forenbeiträge, Nutzerbewertungen | Gecrawlt, aber von redaktionellen Links unterschieden |
| Interne Links | Links innerhalb derselben Domain | Ja (wenn DoFollow) | Navigation, Seitenstruktur, Content-Hierarchie | Essenziell für Crawlability und Indexierung |
Das Verhältnis von NoFollow-Links zu Suchmaschinen-Rankings wird in der SEO-Community viel diskutiert, aktuelle Erkenntnisse liefern jedoch mehr Klarheit. Googles offizielle Position besagt, dass NoFollow-Links keinen PageRank weitergeben und daher das Ranking nicht direkt verbessern. Die Herabstufung von NoFollow zum „Hinweis“ 2020 brachte jedoch Nuancen: Google behält sich vor, NoFollow-Links zu folgen und zu bewerten, wenn sie relevant oder hochwertig erscheinen. Mehrere Fallstudien zeigen, dass NoFollow-Links mit Rankingsteigerungen korrelieren können – meist indirekt durch erhöhte Markenbekanntheit und Referral-Traffic, nicht durch direkte Autoritätsübertragung. Bemerkenswert ist, dass 78,8 % der SEO-Profis glauben, dass NoFollow-Links das Ranking beeinflussen, was den Wert dieser Links auch jenseits der offiziellen Google-Aussage anerkennt. Mit dem Aufkommen von KI-Suchmaschinen wie ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und Claude bekommt die Diskussion eine neue Dimension. Neuere Forschungsergebnisse aus 2024 zeigen, dass NoFollow-Links fast genauso stark mit der KI-Sichtbarkeit korrelieren wie DoFollow-Links, wobei manche KI-Modelle sogar eine noch stärkere Korrelation mit NoFollow-Zitierungen aufweisen als klassische Suchmaschinen. Das deutet darauf hin, dass Large Language Models Linkautorität und Relevanz anders bewerten als Googles PageRank-Algorithmus – möglicherweise zählt hier mehr die Kontextrelevanz eines Links als dessen formaler Autoritätsstatus. Für Marken, die in KI-generierten Antworten sichtbar sein wollen, unterstreicht dies die Bedeutung eines vielfältigen, natürlichen Backlinkprofils – bestehend aus DoFollow- und NoFollow-Links von maßgeblichen Seiten.
NoFollow-Links erfüllen mehrere wichtige Funktionen im modernen Webmanagement und der SEO-Strategie. Erstens dienen sie der Einhaltung der Suchmaschinenrichtlinien – Google fordert explizit NoFollow- oder Sponsored-Attribute für bezahlte Links, Affiliate-Links und gesponserte Inhalte. Werden bezahlte Links nicht korrekt gekennzeichnet, drohen manuelle Abstrafungen oder algorithmische Herabstufungen. Zweitens schützen NoFollow-Links die Autorität der eigenen Website, da kein PageRank an Quellen weitergegeben wird, die man nicht befürwortet oder kontrolliert – besonders wichtig bei Links zu minderwertigen Websites, Konkurrenten oder Quellen mit zweifelhafter Glaubwürdigkeit. Drittens sollten nutzergenerierte Inhalte wie Blog-Kommentare oder Forenbeiträge standardmäßig das NoFollow-Attribut enthalten, um Spam vorzubeugen und die redaktionelle Integrität zu wahren. Die meisten modernen CMS-Systeme, darunter WordPress, Drupal und Joomla, versehen Kommentarlinks automatisch mit NoFollow. Viertens tragen NoFollow-Links zu einem natürlichen und vielfältigen Backlinkprofil bei. Websites, die ausschließlich DoFollow-Links aufweisen, wirken für Suchmaschinen verdächtig – dieses Muster deutet auf künstliches Linkbuilding oder bezahlte Linknetzwerke statt auf organisch verdiente Links hin. Ein gesundes Backlinkprofil enthält in der Regel eine Mischung aus DoFollow- und NoFollow-Links verschiedenster Quellen, was Suchmaschinen zeigt, dass die eigenen Inhalte tatsächlich Anerkennung im Web finden. Schließlich können NoFollow-Links hochwertigen Referral-Traffic von maßgeblichen Seiten bringen – ein Link von einer großen Publikation wie Forbes oder The New York Times bringt Besucher auf die eigene Seite, selbst wenn er mit NoFollow versehen ist, und diese Besucher können zu Kunden, Abonnenten oder zukünftigen DoFollow-Linkgebern werden.
Für die effektive Umsetzung von NoFollow-Links ist entscheidend, wann und wie sie auf der eigenen Website eingesetzt werden. Bei externen Links gilt: Setze DoFollow-Links nur für vertrauenswürdige, qualitativ hochwertige Quellen, die du wirklich empfiehlst und unterstützen möchtest. NoFollow ist für Links zu minderwertigen Websites, Konkurrenten oder nicht überprüfbaren Quellen reserviert. Bei bezahlten oder gesponserten Inhalten verwende bevorzugt rel="sponsored", auch wenn rel="nofollow" weiterhin akzeptiert wird. Bei nutzergenerierten Inhalten solltest du sicherstellen, dass alle Kommentarlinks, Forenbeiträge und von Nutzern eingereichte Inhalte automatisch mit rel="ugc" oder NoFollow versehen werden. Die meisten CMS erledigen dies automatisch, prüfe jedoch die Einstellungen zur Einhaltung der Richtlinien. Für interne Links gilt: Vermeide NoFollow auf wichtigen Seiten, die ranken sollen – interne NoFollow-Links können die Crawlability deiner Website beeinträchtigen und verhindern, dass Suchmaschinen die Seitenstruktur vollständig erfassen. Die einzigen Ausnahmen sind unwichtige Seiten wie Login-, Registrierungs- oder interne Suchseiten, die du ggf. vom Crawling ausschließen möchtest. NoFollow-Links kannst du entweder direkt im HTML-Code setzen oder CMS-Plugins wie Yoast SEO, Rank Math oder All in One SEO für WordPress nutzen, die eine benutzerfreundliche Verwaltung der Link-Attribute ermöglichen. Überprüfe regelmäßig dein Backlinkprofil mit Tools wie SE Ranking’s Backlink Checker, Ahrefs oder Semrush, um das Verhältnis von DoFollow- zu NoFollow-Links zu verstehen und verdächtige oder minderwertige Links zu identifizieren. Laut Branchendaten besteht das Backlinkprofil von YouTube zu etwa 23 % aus NoFollow-Links – ein Beleg dafür, dass auch die größten Websites einen signifikanten Anteil an NoFollow-Links in ihrem natürlichen Link-Ökosystem pflegen.
Der Aufstieg von KI-Suchmaschinen und Large Language Models bringt neue Überlegungen für die NoFollow-Linkstrategie. Klassische SEO konzentrierte sich auf die Optimierung für Googles PageRank-Algorithmus, der NoFollow-Links explizit ignorierte. KI-Modelle wie ChatGPT, Perplexity, Google Gemini und Claude scheinen Links jedoch anders zu bewerten und möglicherweise mehr als nur die formale Autoritätsübertragung zu berücksichtigen. Eine Studie von 2024 zur KI-Sichtbarkeit zeigte, dass NoFollow-Links fast genauso stark mit der KI-Sichtbarkeit korrelieren wie DoFollow-Links – auf manchen Plattformen ist die Korrelation mit NoFollow-Zitierungen sogar höher. Das legt nahe, dass LLMs die Kontextrelevanz und thematische Autorität eines Links höher gewichten als dessen formalen PageRank-Wert. Die Studie ergab außerdem, dass insbesondere ChatGPT und Gemini eine besonders starke Korrelation mit NoFollow-Links zeigen, während Google AI Overviews und Perplexity DoFollow- und NoFollow-Links ähnlicher behandeln. Das deutet darauf hin, dass verschiedene KI-Plattformen unterschiedliche Algorithmen zur Bewertung von Linkautorität und -relevanz nutzen. Für Marken, die in KI-generierten Antworten sichtbar sein wollen, hat dies erhebliche Auswirkungen: Ein diverses, hochwertiges Backlinkprofil mit DoFollow- und NoFollow-Links aus thematisch relevanten Quellen ist wichtiger denn je. Tools wie AmICited ermöglichen es Marken, die eigene Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen zu überwachen und zu verstehen, wie verschiedene Linktypen die Präsenz in KI-Inhalten beeinflussen – für eine datenbasierte Optimierung der Linkstrategie im KI-Zeitalter.
Über NoFollow-Links kursieren weiterhin einige Mythen, die Website-Betreiber und SEOs in die Irre führen. Erstens: NoFollow-Links sind wertlos – tatsächlich bringen sie erhebliche indirekte Vorteile wie Referral-Traffic, Markenbekanntheit und Profildiversität. Zweitens: NoFollow-Links können der eigenen Website schaden – Google betont seit Jahren, dass NoFollow-Links nicht schädlich sind, außer sie stammen aus Spam- oder Manipulationsnetzwerken. Drittens: Alle externen Links sollten auf NoFollow gesetzt werden – das ist kontraproduktiv, da so keine Unterstützung für hochwertige Quellen signalisiert wird, was ein natürlicher Bestandteil des Webpublishing ist. Viertens: NoFollow-Links sind veraltet – tatsächlich sind sie für die SEO-Konformität weiterhin unerlässlich und gewinnen durch KI-Suchen sogar an Bedeutung. Fünftens: Auch interne Links sollten auf NoFollow gesetzt werden – das schadet der Crawlability massiv und sollte nur für unwichtige Seiten erfolgen. Und schließlich: NoFollow-Links haben keinerlei Einfluss auf Rankings – sie übertragen zwar keinen direkten PageRank, dennoch zeigen aktuelle Studien, dass sie über indirekte Mechanismen mit Rankingverbesserungen korrelieren und möglicherweise einen stärkeren Einfluss auf die KI-Sichtbarkeit haben als auf klassische Rankings.
Das Feld der NoFollow-Links und linkbasierten Rankingsignale entwickelt sich weiter, da Suchmaschinen und KI-Modelle immer ausgefeilter werden. Googles Neudefinition des NoFollow-Attributs als Hinweis statt Anweisung markiert einen grundlegenden Wandel hin zu einer differenzierteren Bewertung von Linkkontext und -qualität. Mit dem Fortschritt von Machine Learning und Natural Language Processing werten Suchmaschinen und KI-Modelle Links künftig wahrscheinlich stärker nach Kontextrelevanz, thematischer Autorität und semantischen Beziehungen – weniger nach simplen Attributwerten. Das Aufkommen von KI-Suchmaschinen bringt zusätzliche Komplexität, da diese Plattformen völlig neue Ansätze zur Bewertung von Linkautorität und -relevanz entwickeln können. Die wachsende Bedeutung von Brand Mentions und unverlinkten Zitierungen in KI-generierten Antworten lässt vermuten, dass SEO künftig über klassische Hyperlinks hinausgeht und breitere Anerkennungs- und Zitiermuster umfasst. Zudem steigt durch Zero-Click-Suchen und AI Overviews die Bedeutung der Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten – sie wird mit klassischen Rankings gleichziehen, sodass Marken beides gleichzeitig optimieren müssen. Das NoFollow-Attribut bleibt relevant, könnte sich jedoch strategisch von einem Rankingfaktor zu einem Compliance- und Vertrauenssignal wandeln. Website-Betreiber sollten mit weiteren Veränderungen bei der Behandlung verschiedener Linkarten durch Suchmaschinen und KI-Modelle rechnen und ein diverses, natürliches Backlinkprofil pflegen sowie die Sichtbarkeit auf mehreren Such- und KI-Plattformen überwachen. Tools, die KI-Sichtbarkeit tracken und analysieren, wie verschiedene Linktypen die Präsenz in KI-Inhalten beeinflussen, werden für den Vorsprung im dynamischen Suchumfeld immer wichtiger.
NoFollow-Links geben keinen PageRank oder Link-Juice direkt weiter, um Suchmaschinen-Rankings zu verbessern, da Google das NoFollow-Attribut seit 2020 eher als Hinweis denn als strikte Anweisung behandelt. Dennoch können sie indirekt Vorteile für SEO bringen, indem sie Referral-Traffic erzeugen, die Markenbekanntheit erhöhen und zu einem natürlichen, vielfältigen Backlinkprofil beitragen, das für Suchmaschinen organisch wirkt. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass NoFollow-Links einen stärkeren Einfluss auf die Sichtbarkeit in KI-Suchen haben können als auf klassische Google-Rankings.
DoFollow-Links (reguläre Links ohne das rel="nofollow"-Attribut) übertragen Autorität und PageRank auf die verlinkte Seite und tragen so direkt zu besseren Rankings bei. NoFollow-Links enthalten das rel="nofollow"-Attribut und signalisieren Suchmaschinen explizit, keine Ranking-Autorität weiterzugeben. Für Nutzer funktionieren beide Linktypen identisch – sie können angeklickt und besucht werden –, aber der technische Unterschied im HTML-Code bestimmt, wie Suchmaschinen damit umgehen.
Nutze NoFollow-Links für nicht vertrauenswürdige externe Quellen, nutzergenerierte Inhalte wie Kommentare und Forenbeiträge, bezahlte oder gesponserte Links sowie Seiten, die du nicht befürworten möchtest. Google verlangt das Attribut rel="sponsored" für bezahlte Links und rel="ugc" für nutzergenerierte Inhalte, wobei rel="nofollow" weiterhin als allgemeiner Fallback akzeptiert wird. Vermeide es, interne Links zu wichtigen Seiten auf NoFollow zu setzen, da dies die korrekte Indexierung und das Crawling deiner Website-Struktur behindert.
NoFollow-Links können deiner Website nicht schaden, es sei denn, sie stammen aus Spam-Quellen oder sind Teil manipulativer Linkschemata. Google betont seit 2013, dass NoFollow-Links das Ranking nicht negativ beeinflussen. Tatsächlich wirkt ein natürliches Mischverhältnis aus DoFollow- und NoFollow-Links im Backlinkprofil organischer und hilft, Abstrafungen durch unnatürliche Linkmuster zu vermeiden.
Du kannst das Attribut eines Links prüfen, indem du mit der rechten Maustaste darauf klickst, 'Untersuchen' auswählst und im HTML-Code nach dem rel="nofollow"-Attribut suchst. Browser-Erweiterungen wie NoFollow oder SEOquake heben NoFollow-Links rot hervor. Für eine umfassende Backlink-Analyse nutze SEO-Tools wie SE Ranking's Backlink Checker oder Ahrefs, die den DoFollow/NoFollow-Status aller eingehenden Links zu deiner Domain anzeigen.
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass NoFollow-Links einen größeren Einfluss auf die Sichtbarkeit in KI-Suchen haben können als bei klassischen Google-Rankings. Eine Studie aus dem Jahr 2024 fand heraus, dass NoFollow-Links fast genauso stark mit der KI-Sichtbarkeit korrelieren wie DoFollow-Links – insbesondere ChatGPT und Gemini zeigen eine besonders starke Korrelation mit NoFollow-Zitierungen. Das deutet darauf hin, dass KI-Sprachmodelle Linkautorität anders bewerten als klassische Suchalgorithmen.
Laut Linkbuilding-Statistiken aus 2024 glauben etwa 78,8 % der SEO-Profis, dass NoFollow-Links das Ranking beeinflussen, was den anerkannten Wert dieser Links verdeutlicht. Große Plattformen wie Wikipedia, Reddit, Medium, YouTube und Quora setzen standardmäßig bei allen externen Links das NoFollow-Attribut ein – NoFollow-Links sind also ein fester, erwarteter Bestandteil des Link-Ökosystems im Web.
Beginnen Sie zu verfolgen, wie KI-Chatbots Ihre Marke auf ChatGPT, Perplexity und anderen Plattformen erwähnen. Erhalten Sie umsetzbare Erkenntnisse zur Verbesserung Ihrer KI-Präsenz.

Erfahren Sie, was DoFollow-Links sind, wie sie Rankingwert und Autorität durch Link Juice weitergeben und warum sie für SEO-Erfolg und KI-Sichtbarkeit entscheid...

Unverlinkte Marken-Erwähnungen sind Online-Referenzen auf Ihre Marke ohne Backlinks. Erfahren Sie, wie sie sich auf SEO, KI-Sichtbarkeit auswirken und warum der...

Erfahren Sie, was Backlinks sind, warum sie für SEO wichtig sind und wie sie die Suchergebnisse beeinflussen. Umfassender Leitfaden zu Backlink-Qualität, Typen ...
Cookie-Zustimmung
Wir verwenden Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern und unseren Datenverkehr zu analysieren. See our privacy policy.