Pre-Rendering

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Pre-Rendering ist eine Webentwicklungstechnik, die statische HTML-Seiten bereits zur Build-Zeit vor den Nutzeranfragen generiert. Dadurch wird eine sofortige Auslieferung der Seiten und eine verbesserte SEO-Performance ermöglicht. Diese vorab erstellten Seiten werden sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen-Bots zwischengespeichert und ausgeliefert, wodurch eine Echtzeit-Generierung bei jeder Anfrage entfällt.

Definition von Pre-Rendering

Pre-Rendering ist eine Webentwicklungstechnik, bei der statische HTML-Versionen von Webseiten bereits zur Build-Zeit – also vor den Nutzeranfragen – erzeugt werden. Diese vorab erstellten HTML-Dateien werden zwischengespeichert und direkt an Besucher sowie Suchmaschinen-Bots ausgeliefert, sodass eine Echtzeit-Generierung bei jeder Anfrage entfällt. Das Hauptziel von Pre-Rendering ist es, die Performance-Vorteile der statischen HTML-Auslieferung mit der Flexibilität dynamischer Webanwendungen zu verbinden. Durch die Verlagerung des Rendering-Prozesses von der Laufzeit (bei Nutzeranfrage) auf die Build-Zeit (während der Bereitstellung) werden Ladezeiten, Suchmaschinenindexierung und das gesamte Nutzererlebnis erheblich verbessert. Diese Technik hat sich vor allem im modernen Web-Development als essenziell erwiesen – insbesondere für JavaScript-lastige Anwendungen und Single-Page-Applications (SPAs), die traditionell Schwierigkeiten bei SEO und Performance aufweisen.

Kontext und geschichtlicher Hintergrund

Pre-Rendering entstand als Antwort auf grundlegende Herausforderungen in der Webentwicklung, die mit dem Aufkommen von JavaScript-Frameworks wie React, Angular und Vue deutlich wurden. Anfang der 2010er Jahre standen Entwickler vor einem zentralen Dilemma: JavaScript-Frameworks ermöglichten interaktive und reichhaltige Nutzererlebnisse, verursachten jedoch erhebliche Probleme bei der Suchmaschinenoptimierung und Performance. Suchmaschinen hatten Schwierigkeiten, JavaScript auszuführen und dynamisch gerenderte Inhalte zu indexieren, während Nutzer unter langsamen Ladezeiten durch die Rechenlast des clientseitigen Renderings litten. Das Konzept des Pre-Renderings gewann etwa 2015-2016 an Bedeutung, als Frameworks wie Gatsby und Next.js native Pre-Rendering-Funktionen einführten. Diese Frameworks erkannten, dass viele Websites keine Echtzeit-Generierung jeder Seite benötigen – Blogs, Dokumentationsseiten, E-Commerce-Produktseiten und Marketinginhalte können problemlos zur Build-Zeit vorgerendert werden, ohne an Funktionalität einzubüßen. Heute ist Pre-Rendering eine Standardpraxis in der Branche: Studien zeigen, dass weltweit über 65.000 Entwickler und Marketer Lösungen wie Prerender.io nutzen. Die Technik hat sich inzwischen über reine statische Seitengenerierung hinaus zu ausgefeilten Strategien wie inkrementeller statischer Regeneration (ISR) und bedarfsgesteuertem Rendering entwickelt und ist damit auch für zunehmend dynamische Anwendungsfälle geeignet.

Technische Erklärung von Pre-Rendering

Pre-Rendering funktioniert über einen einfachen, aber leistungsstarken Prozess, der während der Build-Phase der Webentwicklung abläuft. Sobald der Entwickler den Build startet, führt das Pre-Rendering-System den Anwendungscode aus, rendert jede Seite in ihren finalen HTML-Zustand und speichert diese Dateien auf der Festplatte. Das unterscheidet sich grundlegend von Server-Side Rendering (SSR), bei dem HTML auf Anfrage für jeden Nutzer dynamisch erzeugt wird. Beim Pre-Rendering können API-Aufrufe, Datenabfragen und alle notwendigen Berechnungen bereits vor der Bereitstellung ausgeführt und die Ergebnisse direkt ins statische HTML eingebettet werden. Fordert ein Nutzer oder Bot eine Seite an, liefert der Server einfach die vorgerenderte HTML-Datei aus, ohne weitere Verarbeitung. Dadurch entfällt der Rechenaufwand, der sonst auf Server- oder Client-Seite entstehen würde. Die vorgerenderten Dateien werden meist auf einem Content Delivery Network (CDN) oder Webserver gespeichert und ermöglichen so eine globale, blitzschnelle Auslieferung. Moderne Pre-Rendering-Implementierungen beinhalten häufig Cache-Invalidierungsstrategien, die Seiten bei Inhaltsänderungen automatisch neu generieren, sodass die Inhalte aktuell bleiben, ohne dass ein manueller Rebuild nötig ist.

Vergleich von Pre-Rendering mit verwandten Rendering-Methoden

Rendering-MethodeZeitpunkt der AusführungHTML-GenerierungPerformanceSEODynamische InhalteBester Anwendungsfall
Pre-Rendering (SSG)Build-ZeitEinmal beim BuildSchnellste (Cache)ExzellentEingeschränkt (mit ISR)Statische/halb-statische Inhalte, Blogs, Docs
Server-Side Rendering (SSR)Pro AnfrageBei jeder AnfrageMittelGutExzellentHäufig aktualisierte Inhalte, personalisierte Seiten
Client-Side Rendering (CSR)Laufzeit (Browser)Im BrowserLangsamsteSchlechtExzellentInteraktive SPAs, Echtzeit-Anwendungen
Dynamic RenderingHybridBedingtSchnell (für Bots)ExzellentGutJavaScript-lastige Seiten mit SEO-Bedarf
Incremental Static Regeneration (ISR)Build + bedarfsgesteuertBuild + RevalidierungSehr schnellExzellentGutE-Commerce, News-Seiten, oft aktualisierte Inhalte

Wie Pre-Rendering die Suchmaschinenoptimierung beeinflusst

Pre-Rendering verändert die SEO-Performance grundlegend, da es das Kernproblem von JavaScript-basierten Websites – die Crawlability – adressiert. Traditionelle JavaScript-Anwendungen zwingen Suchmaschinen dazu, Code auszuführen, Seiten zu rendern und Inhalte zu extrahieren – ein ressourcenintensiver, zeitaufwendiger und oft unvollständiger Prozess. Untersuchungen zeigen, dass JavaScript-basierte Seiten neunmal länger brauchen, um zu ranken, als vorgerenderte HTML-Seiten – ein massiver Wettbewerbsnachteil. Pre-Rendering eliminiert dieses Problem, indem Suchmaschinen-Bots vollständig gerendertes HTML direkt ausgehändigt wird. Wenn Googlebot, Bingbot oder andere Suchmaschinen eine vorgerenderte Seite anfordern, erhalten sie sofort vollständiges, indexierbares HTML mit allen Texten, Links, Metadaten und strukturierten Daten. Dadurch sind sämtliche SEO-Elemente – Title-Tags, Meta-Descriptions, Überschriftenstruktur, Schema-Markup und interne Links – sofort sichtbar und indexierbar. Besonders der Crawl-Budget-Effekt ist signifikant: Vorgefertigte Seiten verbrauchen weit weniger Crawl-Budget, da Suchmaschinen keine Ressourcen für JavaScript-Ausführung oder das Laden dynamischer Inhalte aufwenden müssen. Studien belegen, dass Pre-Rendering die Crawl- und Indexierungszeit um ca. 50 % senken kann, sodass mehr Seiten im vorgegebenen Budget gecrawlt werden können. Zusätzlich erreichen vorgerenderte Seiten meist bessere Werte bei den Core Web Vitals – entscheidende Google-Rankingfaktoren. Das Zusammenspiel aus besserer Crawlability, schnellerer Indexierung und besseren Performance-Metriken führt zu einem kumulierten SEO-Vorteil, der die Sichtbarkeit und den organischen Traffic erheblich steigern kann.

Pre-Rendering und KI-Crawler-Sichtbarkeit

Das Aufkommen KI-gestützter Suchplattformen wie ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und Claude verleiht dem Pre-Rendering eine neue Dimension der Bedeutung. Im Gegensatz zu klassischen Suchmaschinen, die inzwischen JavaScript besser verarbeiten können, sind die meisten KI-Crawler und Large Language Models (LLMs) nicht in der Lage, JavaScript auszuführen. Diese Systeme analysieren den Roh-HTML-Code von Webseiten, um Informationen für Trainingsdaten und Suchergebnisse zu extrahieren. Diese grundlegende Einschränkung bedeutet, dass Inhalte hinter JavaScript – etwa Preise, Produktdetails, FAQs, Akkordeons und dynamische Elemente – für KI-Systeme unsichtbar bleiben. Pre-Rendering löst dieses Problem, indem es JavaScript-abhängige Inhalte in statisches HTML umwandelt, das von KI-Crawlern sofort gelesen und indexiert werden kann. Studien zeigen, dass inzwischen rund 45 % des Web-Traffics auf KI-Crawler zurückzuführen sind – KI-Sichtbarkeit ist somit genauso wichtig wie klassische Suchmaschinensichtbarkeit. Sind Ihre Seiten vorgerendert, stehen sämtliche Inhalte im Klartext-HTML-Format zur Verfügung, das KI-Systeme auslesen, verstehen und in Trainingsdaten sowie Antworten integrieren können. Das ist besonders für E-Commerce, SaaS-Plattformen und inhaltsstarke Websites wichtig, bei denen Produktdaten, Preise und detaillierte Beschreibungen für KI-Systeme sichtbar sein müssen. Pre-Rendering stellt somit sicher, dass Ihre Marke und Inhalte in KI-generierten Antworten, KI-Suchergebnissen und LLM-Trainingsdaten auftauchen – ein Vorteil, der mit wachsender Bedeutung von KI-Suche immer wertvoller wird.

Implementierungsmethoden und Best Practices

Pre-Rendering kann auf verschiedene Arten implementiert werden, je nach Projektanforderungen und technischen Rahmenbedingungen. Am einfachsten gelingt die Umsetzung mit Frameworks, die native Pre-Rendering-Unterstützung bieten, beispielsweise Next.js, Gatsby, Hugo, Nuxt oder SvelteKit. Diese Frameworks automatisieren den Pre-Rendering-Prozess während der Build-Phase und erfordern nur minimale Zusatzkonfiguration. Entwickler geben einfach an, welche Seiten vorgerendert werden sollen – den Rest übernimmt das Framework. Für Projekte ohne native Pre-Rendering-Funktion bieten Dienste wie Prerender.io und Netlify Prerendering Middleware-basierte Lösungen, die Anfragen abfangen und Crawlern vorgerenderte Versionen liefern, während Nutzer dynamische Inhalte erhalten. Das erfordert kaum Code-Änderungen und lässt sich meist ohne Anpassungen am Tech-Stack integrieren. Eine weitere Strategie ist der Einsatz von Static Site Generators wie Hugo oder Jekyll, die gezielt für das Pre-Rendering kompletter Websites entwickelt wurden – besonders effektiv für Blogs, Dokus und Content-Websites. Für komplexere Szenarien mit häufig aktualisierten Inhalten eignet sich inkrementelle statische Regeneration (ISR): Seiten werden zur Build-Zeit vorgerendert und bei Inhaltsänderungen automatisch on-demand regeneriert. Zu den Best Practices beim Pre-Rendering zählen: Identifikation der Seiten, die am meisten profitieren (meist Inhalte, die selten geändert werden), Implementierung geeigneter Cache-Invalidierungsstrategien, Überwachung der Build-Zeiten, um bei wachsendem Umfang effizient zu bleiben, und die Kombination von Pre-Rendering mit clientseitigem Rendering für interaktive oder häufig aktualisierte Elemente.

Performance- und Nutzererlebnis-Vorteile

Die durch Pre-Rendering erzielten Performance-Steigerungen sind beträchtlich und messbar. Vorgefertigte Webseiten erreichen in der Regel Ladezeiten unter 100 Millisekunden, während nicht optimierte JavaScript-Seiten oft 5 Sekunden oder länger brauchen – eine 50- bis 100-fache Verbesserung. Diese enorme Beschleunigung wirkt sich direkt auf das Nutzererlebnis, die Konversionsraten und das Suchmaschinenranking aus. Der Largest Contentful Paint (LCP), der misst, wann der Hauptinhalt sichtbar wird, verbessert sich drastisch, da vorgerenderte Seiten vollständiges HTML ohne JavaScript-Ausführung sofort ausliefern. First Input Delay (FID) und Interaction to Next Paint (INP) profitieren ebenfalls, da der Browser clientseitig weniger Arbeit leisten muss. Cumulative Layout Shift (CLS) verbessert sich, da Inhalte nicht nachgeladen oder nachträglich verschoben werden. Time to First Byte (TTFB) sinkt deutlich, weil der Server nur noch eine zwischengespeicherte Datei ausliefert, statt HTML dynamisch zu generieren. Diese Verbesserungen bei den Core Web Vitals beeinflussen direkt das Google-Ranking – Pre-Rendering ist also eine zentrale technische SEO-Strategie. Darüber hinaus schaffen die Performance-Vorteile echten geschäftlichen Mehrwert: Studien zeigen, dass jede Verbesserung der Ladezeit um 100 Millisekunden die Konversionsrate um 1 % erhöhen kann und schnellere Seiten die Absprungrate deutlich senken. Besonders Nutzer mit langsameren Verbindungen oder mobilen Geräten profitieren, da das Pre-Rendering die Rechenlast auf ihren Endgeräten eliminiert.

Pre-Rendering für verschiedene Inhaltstypen

Die Effektivität von Pre-Rendering hängt vom Inhaltstyp und der Häufigkeit von Aktualisierungen ab. Statische Inhalte wie Marketingseiten, Landingpages und Dokus sind ideale Kandidaten für Pre-Rendering, da sie selten geändert werden und maximal von der Performance profitieren. Blogposts und Artikel eignen sich hervorragend für Pre-Rendering, weil sie selten veröffentlicht werden und keine Echtzeit-Aktualisierung benötigen. E-Commerce-Produktseiten können effektiv vorgerendert werden, insbesondere in Kombination mit inkrementeller statischer Regeneration zur Abbildung von Lagerbeständen und Preisänderungen. News- und Medienseiten nutzen Pre-Rendering für veröffentlichte Artikel, während Breaking-News oder stark aktualisierte Inhalte dynamisch gerendert werden. SaaS-Dashboards und nutzerspezifische Inhalte sind für klassisches Pre-Rendering weniger geeignet, da sie Echtzeit-Personalisierung und häufige Aktualisierung erfordern. Hier können hybride Ansätze aus Pre- und clientseitigem Rendering sinnvoll sein. Der Schlüssel zum erfolgreichen Pre-Rendering ist eine sorgfältige Einschätzung, welche Inhalte ohne Verlust an Aktualität oder Funktionalität vorgerendert werden können. Moderne Frameworks und Tools unterstützen gezieltes Pre-Rendering, sodass Entwickler bestimmen können, welche Seiten oder Abschnitte statisch generiert werden und welche dynamisch bleiben.

Zentrale Aspekte und Vorteile von Pre-Rendering

  • Sofortige Auslieferung: Vorgefertigte Seiten werden direkt aus dem Cache serviert und landen in Millisekunden beim Nutzer, ohne Serververarbeitung
  • Überlegene SEO-Performance: Vollständig gerendertes HTML ist sofort crawl- und indexierbar, was Rankings und Sichtbarkeit verbessert
  • KI-Crawler-Kompatibilität: Statisches HTML ist für ChatGPT, Perplexity, Claude und andere KI-Systeme sichtbar, die kein JavaScript ausführen können
  • Reduzierte Serverlast: Pre-Rendering macht serverseitiges Rendering bei jeder Anfrage überflüssig und senkt die Infrastrukturkosten
  • Verbesserte Core Web Vitals: Schnellere Ladezeiten und stabile Layouts sorgen für bessere LCP-, FID-, CLS- und TTFB-Werte
  • Besseres Nutzererlebnis: Blitzschnelle Seiten senken Absprungraten und erhöhen Konversionsraten, besonders auf Mobilgeräten
  • Skalierbarkeit: Vorgefertigte Seiten lassen sich weltweit per CDN ausliefern, ohne zusätzliche Serverressourcen
  • Vereinfachtes Caching: Vorgefertigte Dateien sind von Natur aus cachebar und ermöglichen effiziente CDN-Verteilung
  • Kein Crawl-Budget-Verschwendung: Suchmaschinen verbringen weniger Zeit mit dem Rendern und können mehr Seiten im Budget crawlen
  • Offline-Fähigkeit: Vorgefertigte Seiten können offline oder bei Serverausfällen ausgeliefert werden und erhöhen so die Zuverlässigkeit

Zukünftige Entwicklung und strategischer Ausblick

Pre-Rendering entwickelt sich stetig weiter, um den Anforderungen des modernen Webs und neuer Technologien zu entsprechen. Mit dem Aufstieg der KI-Suche ist Pre-Rendering von einer Performance-Optimierung zu einer Voraussetzung für Sichtbarkeit in KI-Systemen geworden. Da KI-Crawler immer wichtiger für Traffic und Markenbekanntheit werden, wird Pre-Rendering künftig eher Standard als Option sein. Fortschritte wie inkrementelle statische Regeneration erweitern die Einsatzmöglichkeiten von Pre-Rendering auf immer dynamischere Inhalte. Edge Computing und serverlose Architekturen ermöglichen neue Pre-Rendering-Strategien, bei denen Seiten direkt am Netzwerkrand generiert und zwischengespeichert werden und so die Latenz weiter sinkt. Die Integration von Pre-Rendering mit Headless-CMS-Plattformen erleichtert auch Content-Teams den Zugang zu dieser Technik, ohne tiefe technische Kenntnisse zu benötigen. In Zukunft wird Pre-Rendering wahrscheinlich intelligenter und automatisierter werden; Systeme könnten automatisch die optimale Pre-Rendering-Strategie je nach Inhaltstyp, Aktualisierungsfrequenz und Traffic-Mustern wählen. Die Verbindung von Pre-Rendering mit weiteren Optimierungen wie Bildoptimierung, Code-Splitting und Ressourcenpriorisierung wird immer ausgefeiltere Performance-Lösungen ermöglichen. Mit dem Wandel der Webstandards und neuen Rendering-Möglichkeiten wird sich auch das Pre-Rendering anpassen und die bevorzugte Lösung für schnelle, SEO-freundliche und KI-sichtbare Web-Erlebnisse bleiben. Wer Pre-Rendering heute beherrscht, ist für zukünftige Vorteile bei Sichtbarkeit, Nutzererlebnis und Effizienz bestens gerüstet.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheidet sich Pre-Rendering vom Server-Side Rendering?

Beim Pre-Rendering werden HTML-Seiten einmalig zur Build-Zeit erzeugt und für jede Anfrage wiederverwendet, während Server-Side Rendering (SSR) HTML bei jeder Nutzeranfrage dynamisch generiert. Pre-Rendering bietet schnellere Antwortzeiten und bessere Performance, da die Seiten bereits kompiliert vorliegen, während SSR mehr dynamische Inhalte ermöglicht, aber für jeden Besucher eine Serververarbeitung erfordert. Pre-Rendering ist ideal für statische oder halb-statische Inhalte, während SSR für häufig aktualisierte Daten geeignet ist.

Warum ist Pre-Rendering für KI-Crawler und LLMs wichtig?

KI-Crawler von Plattformen wie ChatGPT, Perplexity und Claude können in der Regel kein JavaScript ausführen und sind daher nicht in der Lage, dynamisch gerenderte Inhalte zu indexieren. Pre-Rendering wandelt JavaScript-lastige Seiten in statisches HTML um, das KI-Crawler sofort lesen und indexieren können. So erscheint Ihr Inhalt in KI-Suchergebnissen und Trainingsdaten von LLMs und verbessert die Sichtbarkeit in KI-gestützten Sucherlebnissen erheblich.

Was sind die Hauptvorteile von Pre-Rendering für SEO?

Pre-Rendering verbessert SEO erheblich, indem Suchmaschinen vollständig gerenderte HTML-Seiten bereitgestellt werden, die leicht zu crawlen und zu indexieren sind. Es reduziert die Verschwendung des Crawl-Budgets, verbessert die Core Web Vitals und beschleunigt die Indexierungszeit um bis zu 50 %. Vorgefertigte Seiten laden zudem schneller, was die Nutzererfahrung und die PageSpeed-Werte verbessert – beides entscheidende Google-Rankingfaktoren.

Welche Frameworks unterstützen Pre-Rendering nativ?

Beliebte Frameworks mit integrierter Pre-Rendering-Unterstützung sind Next.js, Gatsby, Hugo, Nuxt und SvelteKit. Diese Frameworks automatisieren den Pre-Rendering-Prozess zur Build-Zeit und machen ihn für Entwickler nahtlos. Zusätzlich bieten Dienste wie Prerender.io und Netlify Pre-Rendering-Funktionen für Anwendungen ohne native Unterstützung, wie zum Beispiel Create React App.

Was ist der Unterschied zwischen Build Time und Runtime beim Pre-Rendering?

Build Time bezeichnet den Zeitpunkt, an dem der Code vor der Bereitstellung ausgeführt wird; dabei generiert Pre-Rendering statische HTML-Dateien. Runtime ist der Zeitpunkt, an dem der Code nach einer Nutzeranfrage ausgeführt wird. Pre-Rendering verschiebt das Rendering von der Laufzeit auf die Build-Zeit, wodurch keine Serververarbeitung bei jeder Anfrage mehr nötig ist und Seiten sofort an Nutzer und Crawler ausgeliefert werden können.

Kann Pre-Rendering dynamische Inhalte und häufig aktualisierte Daten handhaben?

Klassisches Pre-Rendering eignet sich am besten für statische Inhalte, aber moderne Lösungen unterstützen inkrementelle statische Regeneration (ISR) und bedarfsgesteuerte Revalidierung. Diese Techniken ermöglichen es, vorgerenderte Seiten bei Inhaltsänderungen automatisch zu aktualisieren, wodurch Pre-Rendering auch für Blogs, E-Commerce-Produktlisten und andere halb-dynamische Inhalte geeignet ist. Für hochdynamische Inhalte empfiehlt sich eine hybride Herangehensweise mit Pre-Rendering und clientseitigem Rendering.

Wie verbessert Pre-Rendering die Performance-Metriken einer Website?

Pre-Rendering verbessert die Core Web Vitals erheblich, indem Largest Contentful Paint (LCP), First Input Delay (FID) und Cumulative Layout Shift (CLS) gesenkt werden. Da die Seiten vorab erstellt und zwischengespeichert sind, sinkt die Server-Reaktionszeit (SRT) unter 50 Millisekunden und Time to First Byte (TTFB) verbessert sich deutlich. Studien zeigen, dass vorgerenderte Seiten 104-mal schneller laden als nicht optimierte JavaScript-Seiten, was sich direkt auf Nutzererlebnis und Suchmaschinenranking auswirkt.

Was ist der Zusammenhang zwischen Pre-Rendering und Static Site Generation?

Pre-Rendering und Static Site Generation (SSG) sind eng verwandte Konzepte. SSG ist eine spezifische Umsetzung von Pre-Rendering, bei der alle Seiten zur Build-Zeit als statische HTML-Dateien generiert werden. Pre-Rendering ist die übergeordnete Technik, die auch dynamisches Rendering und bedarfsgesteuerte Rendering-Strategien umfasst. SSG ist die häufigste und einfachste Form des Pre-Renderings in modernen Frameworks.

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